Auf dieser Seite
- Schnellvergleich
- 1. Ariel Rider X-Class 60V — Bestes 60V E-Bike im Moped-Stil
- 2. Lyric Graffiti X — Bester High-Performance-Tipp
- 3. Tuttio ICT — Bester Preis-Leistungs-Tipp für Performance
- 4. Furious Diablo — Am besten für komfortables Cruisen
- 5. Aniioki A8 Pro Max — Am besten für extreme Reichweiten
- 6. Aniioki A9 Pro Max — Am besten für größere und schwerere Fahrer
- 7. Wallke Ravager 60V — Bester Langstrecken-Cruiser
- 8. Wired Freedom 60V — Am besten für individuelles Performance-Tuning
- 9. Philodo Falcon — Bestes 60V Offroad-E-Bike
- 10. Evoltrix MAX60 — Beste Mini-Moto-Option
- Braucht man wirklich ein 60V E-Bike?
- Alternative: Himiway D5 2.0 20"
- Worauf man beim Kauf eines 60V E-Bikes achten sollte
Wenn ein klassisches 48V E-Bike nicht mehr genug Leistung für den eigenen Fahrstil liefert, kann ein 60V E-Bike ein deutliches Upgrade darstellen. Diese Modelle mit höherer Betriebsspannung erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei Fahrern, die eine kraftvollere Beschleunigung, bessere Steigfähigkeit an Bergen, enorme Akkukapazitäten und ein vom Motorradbau inspiriertes Design suchen.
Viele 60V-Modelle gehen jedoch weit über die Leistung herkömmlicher Fahrräder mit Tretunterstützung hinaus. Einige erreichen Geschwindigkeiten von über 65 oder gar 80 km/h. Je nach geltender Rechtslage (wie der StVZO in Deutschland) fallen diese Modelle somit nicht mehr unter die reguläre Pedelec-Kategorie.

Hier sind 10 der interessantesten 60V E-Bikes für das Jahr 2026.
Schnellvergleich
| Modell | Spitzenleistung | Akku | Höchstgeschwindigkeit | Ideal für |
|---|---|---|---|---|
| Ariel Rider X-Class 60V | 2.000W+ | Bis zu 35Ah | 55+ km/h | Fahren im Moped-Stil |
| Lyric Graffiti X | 7.200W | 40Ah | 80+ km/h | Höchste Performance |
| Tuttio ICT | 4.000W | 60V | 70–78 km/h | Preis-Leistung |
| Furious Diablo | Dual 1.000W | 60V | ~60 km/h | Komfort |
| Aniioki A8 Pro Max | Bis zu 5.400W | 70Ah | 72+ km/h | Extreme Reichweite |
| Aniioki A9 Pro Max | 6.000W | 60V | 72+ km/h | Größere Fahrer |
| Wallke Ravager 60V | 4.000W | 70Ah | ~70 km/h | Langstreckenfahrten |
| Wired Freedom 60V | 3.200W | 35Ah | 55+ km/h | Individuelle Anpassung |
| Philodo Falcon | 5.000W | 32Ah | 64–72 km/h | Offroad-Einsatz |
| Evoltrix MAX60 | 5.500W | 21Ah | 80+ km/h | Mini-Moto-Fahrten |
1. Ariel Rider X-Class 60V — Bestes 60V E-Bike im Moped-Stil
Das Ariel Rider X-Class 60V verbindet eine klassische Motorrad-Optik mit den praktischen Eigenschaften eines Elektrofahrrads.
Der leistungsstarke Motor sorgt für kräftigen Vortrieb und souveräne Klettereigenschaften an Steigungen, während optionale Dual-Akku-Konfigurationen die Reichweite deutlich vergrößern. Große hydraulische 203-mm-Scheibenbremsen, Blinker und eine vollwertige Hupe im Motorrad-Stil runden das auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegte Gesamtpaket ab.
Ideal für: Fahrer, die ein durchzugsstarkes Straßen-E-Bike im zeitlosen Moped-Design suchen.
2. Lyric Graffiti X — Bester High-Performance-Tipp
Das Lyric Graffiti X stößt innerhalb der 60V-Klasse bereits klar in den Bereich von Elektromotorrädern vor.
Sein Direktantriebsmotor leistet in der Spitze bis zu 7.200 W; ungedrosselt sind im Offroad-Setup Geschwindigkeiten von über 80 km/h möglich. Der Carbon-Riemenantrieb bietet zudem eine leise, besonders saubere und wartungsarme Alternative zur traditionellen Kette.
Die lange Sitzbank und die Beifahrer-Fußrasten unterstreichen den Charakter eines handlichen Leichtkraftrads.
Ideal für: Erfahrene Fahrer, bei denen kraftvolle Beschleunigung, schiere Motorleistung und ein unverwechselbares Design an erster Stelle stehen.
3. Tuttio ICT — Bester Preis-Leistungs-Tipp für Performance
Wer maximale Motorleistung sucht, ohne direkt in das oberste Preissegment einzusteigen, findet im Tuttio ICT einen überzeugenden Mittelweg.
Sein Getriebenabenmotor erreicht Leistungsspitzen von rund 4.000 W. Das Federungssystem sowie die massiven 220-mm-Bremsscheiben sind gezielt darauf ausgelegt, diese Kräfte zuverlässig zu beherrschen.
Je nach Fahrergewicht und Streckenprofil lassen sich Geschwindigkeiten von ca. 70 bis 78 km/h erzielen.
Ideal für: Käufer, die erstklassige Performance zu einem vergleichsweise fairen Einstiegspreis erwarten.
4. Furious Diablo — Am besten für komfortables Cruisen
Nicht jedes 60V-Bike muss ausschließlich auf reine Endgeschwindigkeit getrimmt sein.
Das Furious Diablo setzt auf zwei 1.000-W-Motoren mit separaten Controllern, um Allrad-Traktion auf jedem Untergrund mit einer ergonomisch entspannten Sitzhaltung zu kombinieren. Dank Doppelbrückengabel, Luftdämpfer am Heck und breitem Memory-Foam-Sattel eignet es sich ideal für ausgedehnte Genusstouren.
Ideal für: Fahrer, die souveräne Dual-Motor-Traktion mit hohem Langstreckenkomfort verbinden möchten.
5. Aniioki A8 Pro Max — Am besten für extreme Reichweiten
Das markanteste Merkmal des Aniioki A8 Pro Max ist sein außergewöhnlich groß dimensionierter Energiespeicher.
Die 60V 70Ah Batteriekapazität liefert über 4.000 Wh an nutzbarer Gesamtenergie:
Akkukapazität (Energie) = Spannung × Amperestunden
60 V × 70 Ah = 4.200 Wh
Das entspricht einem Vielfachen der Kapazität üblicher Pendler-Pedelecs.
Eine Besonderheit ist der integrierte Wechselrichter, über den sich externe Haushaltsgeräte mit 230V Wechselstrom betreiben lassen – ideal für Campingausflüge und autarke Outdoor-Touren.
Ideal für: Langstrecken-Fahrer und Outdoor-Enthusiasten, für die Akkukapazität und Unabhängigkeit entscheidend sind.
6. Aniioki A9 Pro Max — Am besten für größere und schwerere Fahrer
Das A9 Pro Max treibt das wuchtige 60V-Konzept konsequent weiter.
Es kombiniert zwei Motoren, extrem breite 26 × 4,8-Zoll-Reifen, eine wuchtige Batterie und einen massiv verstärkten Rahmen. In der Spitze erreicht der Dual-Antrieb eine kombinierte Leistung von etwa 6.000 W.
Der Kompromiss liegt im Eigengewicht: Mit rund 87 kg erinnert das Modell vom Handling her eher an ein leichtes E-Motorrad als an ein Fahrrad.
Ideal für: Große und schwere Fahrer, die ein Maximum an Fahrstabilität, Durchzugskraft und Zuladung verlangen.
7. Wallke Ravager 60V — Bester Langstrecken-Cruiser
Das Wallke Ravager 60V verbindet einen mächtigen 70Ah-Akku mit einem drehmomentstarken Motor und extradicken Breitreifen.
Die Reichweitenangabe des Herstellers liegt unter optimalen Bedingungen bei bis zu 290 km, wenngleich der reale Verbrauch stark von Fahrergewicht, Steigung, Tempo und gewählter Unterstützungsstufe abhängt.
Erhältlich als Tiefeinsteiger (Step-Through) oder mit klassischem Diamantrahmen (Step-Over), deckt es unterschiedliche Vorlieben beim Aufstieg ab.
Ideal für: Tourenfahrer, die Wert auf enorme Reichweitenreserven und ein entspanntes Fahrgefühl legen.
8. Wired Freedom 60V — Am besten für individuelles Performance-Tuning
Das Wired Freedom 60V richtet sich gezielt an technisch versierte Fahrer, die das Ansprechverhalten ihres Rades gerne detailliert konfigurieren.
Die Steuerungssoftware erlaubt eine feine Abstimmung der Motorunterstützung, während das 60V-Doppelakkusystem auch auf langen Strecken für ausdauernde Energieversorgung bürgt.
Mit einer Spitzenleistung von rund 3.200 W bietet es spürbar mehr Beschleunigungsreserven als jedes gewöhnliche Alltagsrad.
Ideal für: Enthusiasten, die volle Kontrolle über Drehmomententfaltung und Motorparameter wünschen.
9. Philodo Falcon — Bestes 60V Offroad-E-Bike
Das Philodo Falcon nutzt ein 60V-System in Verbindung mit zwei Radnabenmotoren für echten Allradantrieb.
Mit bis zu 5.000 W Spitzenleistung, einem 60V 32Ah Akku, grobstolligen Fatbike Reifen und einer robusten Rahmengeometrie meistert es lockeren Schotter, Matsch, steile Hänge und unwegsames Terrain.
Dank Allradtraktion und großer Energiereserven ist es auch für forstwirtschaftliche Einsätze oder Ausflüge ins Gelände sehr geschätzt.
Ideal für: Offroad-Fahrer, die auf unbefestigten Wegen maximale Traktion beider Räder benötigen.
10. Evoltrix MAX60 — Beste Mini-Moto-Option
Das Evoltrix MAX60 hebt sich deutlich von klassischen Fat-Tire-Bikes ab.
Statt Nabenmotoren nutzt es einen extrem bissigen Mittelmotor mit bis zu 5.500 W Spitzenleistung. Mit kompakten Laufrädern, massiver Upside-Down-Federgabel, Zentralfederbein hinten und über 80 km/h Spitzengeschwindigkeit positioniert es sich technisch als vollwertiges elektrisches Pitbike bzw. Mini-Dirtbike.
Ideal für: Fahrer, die ein reines Fun-Sportgerät für Privatgelände oder den Motorsport suchen.
Braucht man wirklich ein 60V E-Bike?
Eine höhere Systemspannung ermöglicht es, elektrische Energie effizienter und mit geringerer Wärmeentwicklung in hohe Leistung umzusetzen – Spannung allein sagt jedoch noch nichts über die Gesamtqualität eines Bikes aus.
Reale Akkukapazität, Controller-Güte, Motorbauart, hydraulische Bremsverzögerung, Rahmensteifigkeit, Fahrwerk und thermisches Management spielen eine ebenso große Rolle.
Für den alltäglichen Pendler- und Freizeiteinsatz ist ein solides 48V-System meist die weitaus vernünftigere und alltagstauglichere Wahl. Es liefert kräftigen Schub, bleibt dabei aber im handlichen Rahmen.
Alternative: Himiway D5 2.0 20"
Wer den markanten Look und die Geländegängigkeit eines Fatbikes schätzt, aber keine ungedrosselten 60–80 km/h benötigt, findet im Himiway D5 2.0 20" eine harmonische und alltagstaugliche Alternative.
Anstelle eines überdimensionierten 60V-Systems setzt dieses Modell auf eine 48V 15Ah Batterie in Kombination mit einem durchzugsstarken Motor, der bis zu 90 Nm Drehmoment bereitstellt. Der integrierte Drehmomentsensor gewährleistet eine spürbar natürliche, feinfühlige Kraftentfaltung.
Zur Ausstattung zählen griffige 20-Zoll-Breitreifen, eine Vollfederung, bis zu 110 km Reichweite mit Tretunterstützung sowie eine maximale Zuladung von 200 kg. Die Rahmengeometrie ist für Körpergrößen von ca. 1,50 m bis 1,90 m ausgelegt – ideal für unterschiedlich große Fahrer, Wohnmobil-Reisende und alle, die eine kompakte Bauform bevorzugen.
Wer keine motorradähnlichen Höchstgeschwindigkeiten braucht, erhält mit dem D5 2.0 20" ein deutlich handlicheres und praxistauglicheres Alltags-E-Bike.
Ein Blick auf saisonale Angebote lohnt sich ebenfalls: Rabattaktionen rund um den Black Friday machen ein gut abgestimmtes 48V-Modell preislich oft besonders attraktiv – im Vergleich zu kostspieligen 60V-Bikes, deren Leistung auf öffentlichen Straßen meist ohnehin nicht legal abrufbar ist.
Worauf man beim Kauf eines 60V E-Bikes achten sollte
Achten Sie vor dem Kauf nicht nur auf die reine Voltzahl. Wesentlich sind die Gesamtkapazität in Wattstunden (Wh), Nenn- und Spitzenleistung des Motors, Controller-Auslegung, Vierkolben-Bremsanlagen, Stabilität der Federelemente, das Gesamtgewicht sowie Sicherheitszertifizierungen des Akkus.
Ganz besonders wichtig im DACH-Raum: Prüfen Sie unbedingt die rechtlichen Bestimmungen. Fahrzeuge mit 50 bis 80 km/h gelten in Deutschland, Österreich und der Schweiz rechtlich nicht mehr als Fahrrad oder Pedelec, sondern als Kleinkraftrad oder Motorrad und erfordern zwingend eine Betriebserlaubnis (COC), Versicherungskennzeichen, einen passenden Führerschein (Klasse AM oder A1/B) und dürfen keine regulären Radwege befahren.
