Auf dieser Seite
- Die besten 32-Zoll-Fully-Mountainbikes im Überblick
- 1. Zinn B.I.G. M1 – Bestes 32-Zoll-Fully insgesamt
- 2. DirtySixer Monster Enduro – Bestes 32-Zoll-MTB für anspruchsvolle Trails
- 3. Lenz Sport Leviathan World Cup 32er – Beste Wahl für Cross-Country
- 4. Actofive & Stoll Bikes – Für individuelle 32-Zoll-Custom-Bikes
- Sind 32-Zoll-Laufräder wirklich besser als 29 Zoll?
- Worauf sollte man beim Kauf eines 32-Zoll-Fullys achten?
- Praktische Alternative: Himiway D5 2.0 26" Fully E-Bike
- 32-Zoll-Fully vs. Himiway D5 2.0 26"
- Welches 32-Zoll-Fully-Mountainbike ist das beste?
Wer nach dem besten 32-Zoll-Fully-Mountainbike sucht, bewegt sich derzeit noch in einer sehr kleinen Nische des Fahrradmarktes.
Während 29-Zoll-Laufräder bei modernen Mountainbikes längst zum Standard gehören, richten sich 32-Zoll-Mountainbikes vor allem an sehr große Fahrer, für die selbst ein XL- oder XXL-29er nicht optimal proportioniert ist.
Die größeren Laufräder können außerdem Vorteile beim Überrollen von Wurzeln, Steinen und anderen Hindernissen bieten. In Verbindung mit einem speziell angepassten Rahmen entsteht ein Mountainbike, dessen Geometrie besser zu außergewöhnlich großen Fahrern passen kann.
Allerdings gibt es einen entscheidenden Nachteil: 32-Zoll-Fullys sind bislang selten und teuer. Die meisten Modelle stammen von spezialisierten Kleinserienherstellern oder Custom-Bike-Manufakturen.

Hier sind einige der interessantesten Optionen.
Die besten 32-Zoll-Fully-Mountainbikes im Überblick
| Modell | Laufradgröße | Federung | Geeignet für | Preis ca. |
|---|---|---|---|---|
| Zinn B.I.G. M1 | 32 Zoll | Fully | Sehr große Fahrer | ab 7.250 US-Dollar |
| DirtySixer Monster Enduro | 32 Zoll | 140 mm vorne/hinten | Enduro & anspruchsvolle Trails | ca. 6.299 US-Dollar |
| Lenz Sport Leviathan World Cup 32er | 32 Zoll | 90 mm vorne / 110 mm hinten | XC & Touren | ca. 5.850 US-Dollar |
| Actofive / Stoll Bikes 32er | 32 Zoll | Fully | Individuelle High-End-Aufbauten | Rahmen ca. 6.400–7.500 US-Dollar |
| Himiway D5 2.0 26" | 26 Zoll | Fully | All-Terrain & komfortorientiertes E-Biken | deutlich günstiger |
Hinweis: Viele echte 32-Zoll-Mountainbikes sind Spezialmodelle internationaler Hersteller. Preise, Konfigurationen und Verfügbarkeit in Deutschland können daher deutlich variieren.
1. Zinn B.I.G. M1 – Bestes 32-Zoll-Fully insgesamt
Das Zinn B.I.G. M1 gehört zu den interessantesten Optionen für Fahrer, die gezielt nach einem echten 32-Zoll-Fully suchen.
Statt lediglich besonders große Laufräder in einen konventionellen Rahmen einzubauen, wurde die B.I.G.-Plattform speziell für die Körperproportionen sehr großer Fahrer entwickelt.
Die Serie umfasst verschiedene Ausstattungsvarianten wie M1, M3 und M4. Je nach Konfiguration bewegen sich die Preise ungefähr zwischen 7.250 und über 8.000 US-Dollar.
Besonders interessant ist die Größenabstimmung. Die Plattform richtet sich an Fahrer von ungefähr 6'4" bis 7'4", also etwa 193 bis 224 cm Körpergröße.
Damit ist das Zinn vor allem für Menschen interessant, denen selbst sehr große 29er-Rahmen noch zu kompakt erscheinen.
Geeignet für: Sehr große Fahrer, die ein kompromisslos auf ihre Körpergröße abgestimmtes Premium-Mountainbike suchen.
Vorteile:
- Echte 32-Zoll-Laufräder
- Speziell für sehr große Fahrer entwickelte Geometrie
- Vollgefedertes Fahrwerk
- Verschiedene hochwertige Ausstattungsvarianten
Nachteile:
- Sehr hoher Preis
- In Deutschland nur eingeschränkt verfügbar
- Ersatzteile für 32-Zoll-Laufräder sind schwieriger zu bekommen
2. DirtySixer Monster Enduro – Bestes 32-Zoll-MTB für anspruchsvolle Trails
Wer ein 32-Zoll-Bike nicht nur wegen der Körpergröße, sondern auch für anspruchsvolleres Gelände sucht, sollte sich das DirtySixer Monster Enduro ansehen.
Das Bike setzt auf ungefähr 140 mm Federweg vorne und hinten. Zusammen mit den großen 32-Zoll-Laufrädern entsteht ein Konzept, das besonders auf grobem Untergrund seine Stärken ausspielen soll.
Große Laufräder können Steine, Wurzeln und andere Hindernisse mit einem günstigeren Überrollwinkel bewältigen. Das macht das Konzept insbesondere für große Fahrer interessant, die ein stabileres Bike für technische Trails und Abfahrten suchen.
Kompletträder wurden für ungefähr 6.299 US-Dollar angeboten.
Geeignet für: Große Fahrer, die technische Trails, gröbere Waldwege und anspruchsvollere Abfahrten fahren.
Vorteile:
- Rund 140 mm Federweg vorne und hinten
- Sehr gutes Überrollverhalten
- Stabiler Big-Wheel-Ansatz
- Auf anspruchsvolleres Trailfahren ausgelegt
Nachteile:
- Hoher Anschaffungspreis
- Große Laufräder erhöhen Gewicht und rotierende Masse
- Reifen, Felgen und andere 32-Zoll-Komponenten sind schwerer erhältlich
3. Lenz Sport Leviathan World Cup 32er – Beste Wahl für Cross-Country
Nicht jeder Fahrer benötigt 140 oder 160 mm Federweg.
Das Lenz Sport Leviathan World Cup 32er verfolgt deshalb einen stärker auf Cross-Country und Touren ausgerichteten Ansatz.
Mit ungefähr 90 mm Federweg vorne und 110 mm hinten liegt der Schwerpunkt stärker auf effizientem Pedalieren, längeren Touren und weniger extremem Gelände.
Das macht das Bike interessant für große Fahrer, die die Vorteile großer Laufräder nutzen möchten, ohne gleich ein schweres Enduro-Bike zu wählen.
Komplette Konfigurationen wurden für ungefähr 5.850 US-Dollar angeboten.
Geeignet für: Große Fahrer, die XC-Strecken, Waldwege und längere MTB-Touren bevorzugen.
Vorteile:
- XC-orientiertes Konzept
- Effizienter für längere Touren
- Sehr gutes Überrollverhalten
- Hinterradfederung für mehr Kontrolle und Komfort
Nachteile:
- Weniger Federweg für aggressives Enduro-Fahren
- Deutlich teurer als typische 29-Zoll-Fullys
- Eingeschränkte Auswahl an 32-Zoll-Komponenten
4. Actofive & Stoll Bikes – Für individuelle 32-Zoll-Custom-Bikes
Wer bei einem 32-Zoll-Fully maximale Individualisierung sucht, findet bei spezialisierten Herstellern wie Actofive und Stoll Bikes besonders interessante Konzepte.
Gerade für deutsche Käufer ist dieser Ansatz spannend, weil beide Marken aus Deutschland stammen und sich auf hochwertige, technisch anspruchsvolle Rahmen beziehungsweise Bikes konzentrieren.
Solche 32er-Plattformen richten sich weniger an den klassischen Massenmarkt als an Enthusiasten, die Rahmengeometrie, Fahrwerk und Komponenten möglichst genau auf Körpergröße und Einsatzzweck abstimmen möchten.
Je nach Hersteller und Ausführung können bereits Rahmensets mehrere Tausend Euro kosten. Mit Federgabel, Laufrädern, Bremsen, Schaltung und weiteren hochwertigen Komponenten wird daraus schnell ein sehr kostspieliges Custom-Projekt.
Geeignet für: Enthusiasten und sehr große Fahrer, die einen individuellen High-End-Aufbau suchen.
Vorteile:
- Hochwertige Spezialkonstruktionen
- Individuellere Abstimmung möglich
- Premium-Materialien und Fertigung
- Interessant für außergewöhnliche Körpergrößen
Nachteile:
- Sehr hoher Gesamtpreis
- Kompletter Aufbau kann zusätzliche Kosten verursachen
- Kleine Stückzahlen
- Begrenzte Auswahl bei 32-Zoll-Komponenten
Sind 32-Zoll-Laufräder wirklich besser als 29 Zoll?
Der offensichtlichste Vorteil eines größeren Laufrads ist das Überrollverhalten.
Ein Rad mit größerem Durchmesser trifft in einem flacheren Winkel auf Hindernisse. Dadurch können Wurzeln, Steine und Bodenunebenheiten leichter überrollt werden.
Für außergewöhnlich große Fahrer kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Die größeren Laufräder können besser zu einem sehr großen Rahmen passen. Dadurch lässt sich das gesamte Fahrrad proportionaler konstruieren, anstatt lediglich einen normalen 29er-Rahmen immer weiter zu vergrößern.
Das bedeutet jedoch nicht, dass 32 Zoll grundsätzlich besser sind.
32-Zoll-Laufräder sind größer und schwerer und benötigen mehr Energie beim Beschleunigen. In engen Kurven kann sich ein kleineres Laufrad zudem agiler anfühlen.
Hinzu kommt die Ersatzteilversorgung. Während 29-Zoll-Reifen, Schläuche, Felgen und Laufräder in Deutschland praktisch überall erhältlich sind, ist die Auswahl für 32 Zoll noch sehr begrenzt.
Für die große Mehrheit der Mountainbiker bleibt ein 29er deshalb die praktischere Wahl.
Worauf sollte man beim Kauf eines 32-Zoll-Fullys achten?
Körpergröße und Rahmengeometrie
Die passende Geometrie ist wichtiger als die reine Laufradgröße.
Viele 32-Zoll-Mountainbikes wurden speziell für Fahrer ab ungefähr 190 cm entwickelt. Für deutlich kleinere Fahrer können die großen Laufräder dagegen Nachteile bei Bewegungsfreiheit und Handling mit sich bringen.
Deshalb sollten Reach, Stack, Oberrohrlänge, Überstandshöhe und Radstand immer gemeinsam betrachtet werden.
Federweg
Der benötigte Federweg hängt vom Einsatzgebiet ab.
Für Cross-Country, Waldwege und leichte Trails sind ungefähr 90–120 mm häufig ausreichend.
Für anspruchsvollere Trails und Enduro-Einsätze sind etwa 130–160 mm sinnvoller.
Mehr Federweg bedeutet allerdings nicht automatisch ein besseres Bike. Für Touren und lange Anstiege kann ein leichteres, kürzer abgestimmtes Fahrwerk effizienter sein.
Ersatzteilversorgung
Bei einem 32-Zoll-Mountainbike ist dieser Punkt besonders wichtig.
29-Zoll-Reifen, Schläuche, Felgen und Laufräder bekommt man in Deutschland problemlos bei zahlreichen Fahrradgeschäften und Online-Händlern. Bei 32 Zoll ist die Auswahl wesentlich kleiner.
Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, wie gut Reifen, Schläuche, Felgen, Speichen und andere spezielle Komponenten verfügbar sind.
Gesamtpreis
32-Zoll-Mountainbikes sind aktuell keine gewöhnlichen Serienräder.
Viele komplette Fullys bewegen sich in einem Preisbereich von ungefähr 5.000 bis über 8.000 Euro beziehungsweise US-Dollar, während individuelle High-End-Aufbauten noch deutlich teurer werden können.
Wer die große Laufradgröße nicht aufgrund seiner Körpergröße benötigt, sollte deshalb genau prüfen, ob ein gutes 29-Zoll-Fully nicht die sinnvollere Investition ist.
Praktische Alternative: Himiway D5 2.0 26" Fully E-Bike
Ein echtes 32-Zoll-Mountainbike ergibt vor allem für eine bestimmte Zielgruppe Sinn: außergewöhnlich große Fahrer, die bewusst ein Spezial-MTB mit übergroßen Laufrädern suchen und bereit sind, dafür einen entsprechenden Preis zu zahlen.
Doch nicht jeder, der nach einem großen und stabilen Fully sucht, benötigt tatsächlich 32-Zoll-Laufräder.
Oft stehen vielmehr Fahrkomfort, Stabilität, Traktion, Federung und ein souveränes Fahrgefühl auf schlechtem Untergrund im Vordergrund.
Für diesen Einsatzzweck kann das Himiway D5 2.0 26" eine deutlich zugänglichere Alternative sein.
Statt extrem großer 32-Zoll-Laufräder kombiniert das D5 2.0 26-Zoll-Fatbike-Reifen mit Vollfederung. Die breiten Reifen bieten eine große Aufstandsfläche und zusätzliche Eigendämpfung auf Schotter, Waldwegen, schlechten Straßen und unebenem Untergrund.
Hinzu kommt der elektrische Antrieb. Gerade bei einem relativ schweren Fatbike erleichtert die Motorunterstützung längere Anstiege und ausgedehnte Touren deutlich.
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
- 26-Zoll-Fatbike-Reifen für hohe Traktion und Stabilität
- Vollfederung mit etwa 100 mm Federweg vorne und 130 mm hinten
- 750-W-Motor in der internationalen Ausführung
- 90 Nm Drehmoment
- Bis zu 65 Meilen bzw. rund 105 km Reichweite unter idealen Bedingungen
- Bis zu 400 lb bzw. rund 181 kg Zuladung laut Herstellerangabe
- Geeignet für einen relativ großen Bereich unterschiedlicher Körpergrößen
Für Deutschland ist allerdings ein wichtiger Punkt zu beachten: Bei einem E-Bike entscheidet nicht allein die Motor-Nennleistung darüber, ob es rechtlich wie ein normales Fahrrad behandelt wird.
Ein reguläres Pedelec unterstützt beim Treten nur bis 25 km/h und muss die entsprechenden europäischen beziehungsweise deutschen Anforderungen erfüllen. Leistungsstärkere oder schnellere internationale Varianten können je nach technischer Ausführung in eine andere Fahrzeugklasse fallen und dann beispielsweise Betriebserlaubnis, Versicherung oder weitere Voraussetzungen erfordern.
Wer das Himiway D5 2.0 in Deutschland kaufen möchte, sollte deshalb gezielt die für den deutschen beziehungsweise europäischen Markt zugelassene Ausführung wählen.
32-Zoll-Fully vs. Himiway D5 2.0 26"
| Merkmal | 32-Zoll-Fully-MTB | Himiway D5 2.0 26" |
|---|---|---|
| Hauptzweck | Spezialisierter MTB-Einsatz | All-Terrain & Freizeit |
| Laufradvorteil | Maximales Überrollverhalten | Traktion & Stabilität |
| Vollfederung | Ja | Ja |
| Elektrische Unterstützung | Normalerweise nein | Ja |
| Zielgruppe | Vor allem sehr große Fahrer | Breiterer Größenbereich |
| Ersatzteilversorgung | Stark eingeschränkt | Konventionellere Laufradgröße |
| Preisniveau | Häufig 5.000–8.000+ € | Deutlich zugänglicher |
| Ideal für | Große MTB-Enthusiasten | Touren, Schotter, Waldwege & Alltag |
Welches 32-Zoll-Fully-Mountainbike ist das beste?
Wer ausdrücklich ein 32-Zoll-Fully-Mountainbike sucht, findet im Zinn B.I.G. M1 eine der interessantesten Optionen – insbesondere für außergewöhnlich große Fahrer, die eine speziell auf ihre Körperproportionen abgestimmte Geometrie benötigen.
Das DirtySixer Monster Enduro ist stärker auf anspruchsvolle Trails ausgerichtet, während das Lenz Sport Leviathan World Cup 32er besser zu Cross-Country und längeren Touren passt. Individuelle Plattformen von Actofive und Stoll Bikes sind vor allem für Fahrer interessant, die ein hochwertiges Custom-Bike aufbauen möchten.
Allerdings sollte man sich nicht allein deshalb für 32 Zoll entscheiden, weil größere Laufräder auf dem Papier attraktiver erscheinen.
Für die meisten Mountainbiker in Deutschland bieten etablierte Laufradgrößen eine wesentlich bessere Ersatzteilversorgung, niedrigere Kosten und unkompliziertere Wartung.
Und wenn die eigentlichen Prioritäten Komfort, Vollfederung, hohe Traktion, Unterstützung am Berg und vielseitige All-Terrain-Eigenschaften sind, kann ein vollgefedertes Fatbike-Pedelec wie das Himiway D5 2.0 26" im Alltag die praktischere Alternative zu einem teuren und hoch spezialisierten 32-Zoll-Fully sein.
