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Die 10 besten Fahrradträger fürs Auto für E-Bikes in Deutschland 2026 – Test, Vergleich & Kaufberatung

Oct 23, 2026
Entdecken Sie die 10 besten E-Bike-Fahrradträger fürs Auto in Deutschland 2026. Vergleichen Sie Modelle von Uebler, Thule, MFT, Atera und weiteren Herstellern hinsichtlich Traglast, Sicherheit, Komfort und Preis-Leistung. Erfahren Sie, welcher Fahrradträger für schwere E-Bikes und Fatbikes geeignet ist und welche gesetzlichen Vorschriften in Deutschland gelten.

On this page

  • Direkter Vergleich: Die besten E-Bike-Fahrradträger 2026
  • Die 10 besten E-Bike-Fahrradträger fürs Auto 2026
  • Welcher Fahrradträger eignet sich für schwere Fat-Tire-E-Bikes?
  • Himiway D5 2.0 20″ – Komfortables Fat-Tire-E-Bike für Alltag und Abenteuer
  • Worauf sollte man beim Kauf eines E-Bike-Fahrradträgers achten?
  • Welche gesetzlichen Vorschriften gelten für Fahrradträger in Deutschland?
  • Häufig gestellte Fragen zu E-Bike-Fahrradträgern

Die 10 besten Fahrradträger fürs Auto für E-Bikes in Deutschland

Wer sein E-Bike sicher mit dem Auto transportieren möchte, braucht einen Fahrradträger, der für das zusätzliche Gewicht, die breiteren Reifen und die besonderen Rahmenformen moderner Elektrofahrräder ausgelegt ist. Gerade bei schweren E-Mountainbikes, Fatbikes und Trekking-E-Bikes reicht ein gewöhnlicher Fahrradträger häufig nicht aus.

Die besten E-Bike-Fahrradträger für Autos in Deutschland 2026 sind überwiegend Modelle für die Anhängerkupplung (AHK). Sie bieten eine vergleichsweise niedrige Ladehöhe, eine hohe Tragfähigkeit und oft praktische Funktionen wie klappbare Radschienen, abschließbare Rahmenhalter und einen Abklappmechanismus für den Kofferraumzugang.

Besonders empfehlenswert sind der Uebler i21 Z90, der im ADAC-Fahrradträgertest 2025 mit der Note 1,5 als Testsieger hervorging, und der Thule Epos 2, der im AUTO-BILD-Test 2026 die Bestnote 1,0 erreichte. Auch der Thule EasyFold 3 gehört zu den überzeugenden Premiumlösungen.

Allerdings entscheidet nicht allein die Gesamttraglast darüber, ob ein Fahrradträger für ein bestimmtes E-Bike geeignet ist. Ein Modell mit 60 kg Zuladung darf nicht automatisch ein einzelnes 36 kg schweres Fahrrad aufnehmen. Die zulässige Belastung jeder Radschiene, die Reifenbreite und die Stützlast des Fahrzeugs müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

In diesem Ratgeber stellen wir zehn empfehlenswerte E-Bike-Fahrradträger für Deutschland vor, vergleichen ihre wichtigsten Eigenschaften und erklären, worauf es beim Transport schwerer E-Bikes und Fatbikes wirklich ankommt.

Direkter Vergleich: Die besten E-Bike-Fahrradträger 2026

Modell Max. Zuladung Eigengewicht Besonders geeignet für
Uebler i21 Z90 60 kg 13,5 kg Beste Gesamtleistung
Thule EasyFold 3 60 kg 18,2 kg Familien und Vielseitigkeit
Thule Epos 2 60 kg 17,3 kg Premium-E-MTBs
MFT compact 2e+1 60 kg 16,4 kg Preis-Leistung
Atera Strada E-Bike XL 60 kg 15,8 kg Trekking-E-Bikes
Westfalia Bikelander 60 kg 17,5 kg Lange Reisen
XLC Almada Work-E 60 kg ca. 20 kg Reparaturen unterwegs
Eufab Premium II Plus 60 kg 17 kg Vans und große Heckklappen
Norauto E-Fit 200-3 Update 60 kg 24 kg Drei Fahrradplätze
Hapro Atlas Premium XFold II 3.0 60 kg 19,6 kg Breite Reifen

Die Werte beziehen sich auf die genannten Modellvarianten und Herstellerangaben. Entscheidend ist immer die zulässige Zuladung unter Berücksichtigung der Stützlast des jeweiligen Fahrzeugs.

Die 10 besten E-Bike-Fahrradträger fürs Auto 2026

1. Uebler i21 Z90 – Bester E-Bike-Fahrradträger insgesamt

Unsere Bewertung: Bester Allrounder

ADAC-Testurteil 2025: 1,5 (sehr gut)

Zuladung: 60 kg insgesamt, maximal 30 kg pro Radschiene

Eigengewicht: 13,5 kg laut Hersteller

Fahrräder: 2

Der Uebler i21 Z90 gehört zu den überzeugendsten Kupplungsträgern für E-Bikes auf dem deutschen Markt. Im ADAC-Test 2025 erzielte er mit der Gesamtnote 1,5 das beste Ergebnis aller 13 geprüften Fahrradträger.

Sein größter Vorteil ist das geringe Eigengewicht. Mit nur 13,5 kg laut Hersteller lässt sich der Träger vergleichsweise bequem tragen und auf der Anhängerkupplung montieren. Das patentierte IQ-Schnellverschlusssystem ermöglicht die Befestigung ohne den üblichen großen Spannhebel.

Der Träger verfügt über einen Abklappwinkel von 90 Grad, was besonders bei Fahrzeugen mit großen Heckklappen praktisch sein kann. Die Radschienen sind für bis zu 30 kg pro Fahrrad ausgelegt. Mit einem optionalen Zahnband-Umrüstsatz lassen sich auch Reifen bis 4,5 Zoll befestigen.

Vorteile: Geringes Eigengewicht, hervorragendes ADAC-Testergebnis, kompakte Faltmaße und einfacher Montagevorgang.

Nachteile: Relativ hoher Kaufpreis; maximal 30 kg Belastung pro Fahrrad.

Fazit: Der Uebler i21 Z90 ist eine ausgezeichnete Wahl für Autofahrer, die regelmäßig zwei E-Bikes transportieren und Wert auf Sicherheit, Verarbeitung und einfache Handhabung legen.

2. Thule EasyFold 3 – Bester Fahrradträger für Familien

Unsere Bewertung: Beste flexible Premiumlösung

Zuladung: 60 kg

Pro Fahrrad: 30 kg

Eigengewicht: 18,2 kg (2er-Version)

Fahrräder: 2, mit Adapter 3

Der Thule EasyFold 3 ist die Weiterentwicklung des beliebten EasyFold XT und gehört zu den vielseitigsten E-Bike-Trägern für den täglichen Gebrauch.

Er lässt sich vollständig zusammenklappen, was den Transport und die Aufbewahrung in der Garage erleichtert. Die neu gestalteten Haltearme mit Stahlband ermöglichen die Befestigung unterschiedlicher Rahmenformen zwischen 20 und 90 mm.

Ein besonderes Verkaufsargument ist die Erweiterbarkeit. Die Zweier-Version kann mit einem zusätzlichen Adapter ein drittes Fahrrad aufnehmen. Dabei bleiben die Gesamtzuladung und die jeweiligen Einzelgrenzen verbindlich.

Für breitere E-Mountainbikes stehen 25 cm Abstand zwischen den beiden Radschienen zur Verfügung. Reifen bis 3 Zoll werden regulär unterstützt; mit speziellen langen Thule-Radgurten sind bis zu 5 Zoll möglich.

Der Abklappmechanismus sorgt dafür, dass sich der Kofferraum bei vielen Fahrzeugen öffnen lässt, ohne die Fahrräder vorher abzunehmen.

Vorteile: Flexibles Befestigungssystem, faltbare Konstruktion, optionaler dritter Fahrradplatz und Zubehör für Fatbikes.

Nachteile: Teurer als viele Konkurrenzmodelle; Erweiterungsadapter und Fatbike-Gurte kosten extra.

Fazit: Für Familien, die unterschiedliche Fahrradtypen und gelegentlich ein zusätzliches Fahrrad transportieren möchten, ist der EasyFold 3 eine besonders vielseitige Lösung.

3. Thule Epos 2 – Bester Premium-Fahrradträger für E-Mountainbikes

Unsere Bewertung: Beste Premiumbefestigung

AUTO BILD Test 2026: Note 1,0

Zuladung: 60 kg

Pro Fahrrad: 30 kg

Eigengewicht: 17,3 kg

Der Thule Epos 2 richtet sich an Radfahrer, die hochwertige E-Mountainbikes, Fahrräder mit ungewöhnlichen Rahmenformen oder empfindlichen Oberflächen transportieren möchten.

Im AUTO-BILD-Fahrradträgertest 2026 wurde das Modell mit der Note 1,0 ausgezeichnet. Besonders überzeugend waren die einfache Montage, die flexible Befestigung und die Stabilität während der Fahrversuche.

Die ausziehbaren Haltearme können am Fahrradrahmen oder an geeigneten Stellen des Hinterrads befestigt werden. Dadurch müssen nicht zwangsläufig empfindliche Rahmenbereiche geklemmt werden.

Mit 25 cm Schienenabstand und einem maximalen Radstand von 135 cm eignet sich der Epos auch für viele größere E-Mountainbikes.

Für schwere Fahrräder bietet Thule eine separate Laderampe an. Mit optionalen XXL-Fatbike-Gurten lassen sich Reifen bis 5 Zoll befestigen.

Vorteile: Flexible Haltearme, ausgezeichnetes Testergebnis, großer Schienenabstand und gute Zubehörmöglichkeiten.

Nachteile: Sehr hoher Preis und weiterhin maximal 30 kg pro Fahrrad.

Fazit: Wer hochwertige Fahrräder besitzt und regelmäßig transportiert, findet im Thule Epos 2 eine besonders komfortable Premiumlösung.

4. MFT compact 2e+1 – Bester Preis-Leistungs-Fahrradträger

Unsere Bewertung: Preis-Leistungs-Empfehlung

ADAC-Testurteil 2025: 1,6 (gut)

Zuladung: 60 kg

Eigengewicht: 16,4 kg laut Hersteller

Fahrräder: 2, auf 3 erweiterbar

Der MFT compact 2e+1 ist eine interessante Alternative zu teureren Premiumträgern. Beim ADAC-Test 2025 erhielt er die Gesamtnote 1,6 und gehörte damit zur Spitzengruppe.

Die Konstruktion kombiniert tragende Stahlkomponenten mit einem kompakten Faltmechanismus. Mit 23 cm Schienenabstand bietet er ausreichend Platz für viele Trekking-E-Bikes und größere Fahrradrahmen.

Die beiden Hauptschienen sind für jeweils maximal 30 kg ausgelegt. Mit einer optionalen Erweiterung lässt sich ein dritter Fahrradplatz ergänzen, der auf 20 kg begrenzt ist. Insgesamt bleibt die zulässige Last des Trägers maßgeblich.

Praktisch sind die abnehmbaren Haltearme, die integrierte LED-Beleuchtung und die Möglichkeit, den beladenen Träger abzuklappen.

Laut Hersteller unterstützt der compact 2e+1 Reifenbreiten bis 3,9 Zoll beziehungsweise 10 cm. Für besonders breite 4-Zoll-Fatbikes sollte deshalb die genaue Eignung geprüft werden.

Vorteile: Gutes Testergebnis, angemessener Preis, hochwertige Verarbeitung und flexible Erweiterungsmöglichkeit.

Nachteile: Die Kupplungsbefestigung erfordert etwas Übung; die Reifenbreite ist begrenzt.

Fazit: Wer einen hochwertigen E-Bike-Träger sucht, aber nicht den Preis der teuersten Thule-Modelle bezahlen möchte, sollte den MFT compact 2e+1 berücksichtigen.

5. Atera Strada E-Bike XL – Bester Fahrradträger für komfortablen Kofferraumzugang

Unsere Bewertung: Praktischer E-Bike-Träger

Zuladung: 60 kg bei zwei Fahrrädern

Eigengewicht: 15,8 kg

Schienenabstand: 23 cm

Fahrräder: 2, erweiterbar auf 3

Atera gehört zu den etablierten deutschen Herstellern von Fahrradträgern. Der Strada E-Bike XL ist speziell auf den Transport schwererer Fahrräder ausgerichtet.

Seine Konstruktion verbindet ein relativ niedriges Eigengewicht mit einer Nutzlast von bis zu 60 kg bei zwei Fahrrädern. Der 23 cm breite Schienenabstand reduziert das Risiko, dass sich Pedale oder Rahmen beim Transport berühren.

Der Träger lässt sich abklappen, damit der Kofferraum bei geeigneten Fahrzeugen zugänglich bleibt. Eine zusätzliche Schiene ermöglicht den Transport eines dritten, leichteren Fahrrads.

Die Herstellerangaben nennen eine serienmäßige Reifenbreite bis 2,4 Zoll. Für klassische Trekking-E-Bikes und viele E-Mountainbikes ist das ausreichend, für 4-Zoll-Fatbikes dagegen nicht.

Vorteile: Relativ geringes Eigengewicht, guter Abstand zwischen den Fahrrädern und praktische Erweiterungsmöglichkeit.

Nachteile: Nicht standardmäßig für besonders breite Fatbike-Reifen geeignet; Kofferraumöffnung muss am Fahrzeug geprüft werden.

Fazit: Eine empfehlenswerte Wahl für Fahrer von Trekking-E-Bikes und Alltags-Pedelecs, die regelmäßig den Kofferraum benötigen.

6. Westfalia Bikelander – Bester robuster Fahrradträger für lange Reisen

Unsere Bewertung: Robuste Reiselösung

Zuladung: 60 kg

Pro Fahrrad: 30 kg

Eigengewicht: ca. 17,5 kg

Fahrräder: 2, erweiterbar auf 3

Der Westfalia Bikelander verbindet eine stabile Konstruktion mit praktischen Komfortfunktionen für längere Autofahrten.

Der Träger ist faltbar, abschließbar und für den Transport von bis zu zwei E-Bikes ausgelegt. Die maximale Gesamtzuladung beträgt 60 kg, wobei jedes Fahrrad höchstens 30 kg wiegen darf.

Westfalia bietet unterschiedliche Varianten an. Der reguläre Bikelander besitzt eine LED-Hybrid-Beleuchtung, während der Bikelander Classic mit konventionellen Leuchten ausgestattet ist.

Beide Varianten verfügen über flexible Fahrradhalterungen und eine 13-polige elektrische Verbindung. Der maximale Radstand beträgt 130 cm.

Ein wichtiger Einschränkungspunkt ist die zulässige Reifenbreite von 70 mm. Für typische schmale und mittelbreite E-Bike-Reifen ist dies ausreichend, nicht jedoch für 4-Zoll-Fatbikes.

Vorteile: Bewährte Konstruktion, stabile Halterungen, abschließbare Befestigung und Faltmechanismus.

Nachteile: Begrenzte Reifenbreite und nicht für jedes besonders schwere E-Bike geeignet.

Fazit: Der Bikelander ist eine solide Option für Reisende, die einen robusten und unkomplizierten Träger für normale E-Bikes suchen.

7. XLC Almada Work-E – Bester Fahrradträger mit integriertem Montageständer

Unsere Bewertung: Beste Lösung für Fahrradtechnik-Fans

Zuladung: 60 kg

Pro Fahrrad: 30 kg

Eigengewicht: ca. 20 kg

Fahrräder: 2

Der XLC Almada Work-E hebt sich durch eine ungewöhnliche Zusatzfunktion von vielen Wettbewerbern ab: Er verbindet einen Kupplungsfahrradträger mit einem integrierten Montageständer.

Damit können kleinere Wartungsarbeiten unterwegs direkt am Fahrrad durchgeführt werden. Gerade für E-Mountainbiker, die regelmäßig zu Bikeparks oder längeren Touren fahren, kann das praktisch sein.

Der Almada Work-E unterstützt zwei Fahrräder mit einer Gesamtzuladung von 60 kg. Laut Hersteller können Fahrräder mit einem Radstand bis 133 cm transportiert werden.

Der Träger ist vollständig faltbar und besitzt Transportrollen, LED-Rückleuchten sowie eine Abklappfunktion.

Allerdings unterstützt er regulär nur Reifenbreiten von ungefähr 2,8 Zoll. Für besonders breite Fatbikes ist er daher nicht die erste Wahl.

Vorteile: Integrierter Montageständer, praktische Transportrollen, solide Tragfähigkeit und kompakte Aufbewahrung.

Nachteile: Relativ schwer; breitere Fatbike-Reifen werden nicht unterstützt.

Fazit: Wer unterwegs regelmäßig kleinere Reparaturen am E-Bike durchführt, erhält mit dem XLC Almada Work-E eine interessante Kombination aus Transport- und Wartungslösung.

8. Eufab Premium II Plus – Bester Fahrradträger für Fahrzeuge mit großer Heckklappe

Unsere Bewertung: Gute Wahl für Vans und größere Autos

Zuladung: 60 kg

Pro Fahrrad: maximal 30 kg

Eigengewicht: ca. 17 kg

Fahrräder: 2

Der Eufab Premium II Plus ist eine interessante Option für Fahrer größerer Fahrzeuge. Seine Konstruktion schafft mehr Abstand zwischen Fahrradträger und Fahrzeugheck als bei einigen herkömmlichen Modellen.

Dieser zusätzliche Freiraum kann besonders bei Vans oder Fahrzeugen mit großen Heckklappen nützlich sein.

Der Träger lässt sich abklappen und ist für zwei Fahrräder mit einer Gesamtzuladung von 60 kg vorgesehen. Fahrrad und Träger können abgeschlossen werden.

Die Konstruktion ist vollständig vormontiert und auf eine unkomplizierte Verwendung ausgerichtet.

Allerdings bedeutet ein größerer Abstand zum Auto nicht, dass jede Heckklappe problemlos geöffnet werden kann. Vor dem Kauf sollte die Kombination aus Fahrzeug, Anhängerkupplung und Träger geprüft werden.

Vorteile: Größerer Abstand zum Fahrzeug, gute Ausstattung, einfache Montage und relativ attraktives Preisniveau.

Nachteile: Nicht optimal für extrem breite Reifen; Freigängigkeit großer Heckklappen ist fahrzeugabhängig.

Fazit: Für Besitzer von Familienvans, Kombis und SUVs kann der Eufab Premium II Plus eine praktische Alternative zu teureren Premiumträgern sein.

9. Norauto E-Fit 200-3 Update – Bester preiswerter Fahrradträger für drei Fahrräder

Unsere Bewertung: Günstige Dreierlösung

Bike-X-Test 2026: Gut, Kauftipp

Zuladung: 60 kg

Eigengewicht: ca. 24 kg

Fahrräder: 3

Der Norauto E-Fit 200-3 Update ist besonders für Haushalte interessant, die mehrere Fahrräder mitnehmen möchten, ohne ein vierstelliges Budget auszugeben.

Im Vergleichstest von Bike-X aus dem Jahr 2026 erhielt er das Urteil „gut“ und wurde als Kauftipp ausgezeichnet.

Zu seinen Stärken gehören das flexible Befestigungssystem, die durchdachte Konstruktion und die Transportrollen, die das Bewegen des zusammengeklappten Trägers erleichtern.

Mit einem Eigengewicht von etwa 24 kg ist das Modell jedoch deutlich schwerer als viele Zweierträger. Die Gesamtzuladung beträgt maximal 60 kg und muss auf bis zu drei Fahrräder verteilt werden.

Im Bike-X-Test wurden außerdem der Abklappmechanismus und die Befestigungsstabilität in bestimmten Fahrsituationen kritisiert.

Vorteile: Drei Fahrradplätze, attraktiver Preis, praktische Transportrollen und gutes Testergebnis.

Nachteile: Relativ hohes Eigengewicht und keine Lösung für drei besonders schwere E-Bikes.

Fazit: Wer drei normale Fahrräder oder eine Kombination aus leichteren Fahrrädern und E-Bikes transportieren möchte, erhält hier viel Funktionalität fürs Geld.

10. Hapro Atlas Premium XFold II 3.0 – Bester Fahrradträger für breite Reifen und große Radstände

Unsere Bewertung: Besonders vielseitige Fahrradaufnahme

Zuladung: 60 kg

Pro Fahrrad: 30 kg

Eigengewicht: 19,6 kg

Fahrräder: 2

Der Hapro Atlas Premium XFold II 3.0 bietet eine interessante Kombination aus breiten Radschienen, großzügigem Schienenabstand und vollständiger Faltbarkeit.

Laut Hersteller lassen sich Reifen bis 4 Zoll und Radstände bis 137,5 cm aufnehmen. Der Schienenabstand beträgt großzügige 30 cm. Dadurch ist das Modell besonders interessant für größere E-Mountainbikes und bestimmte Fatbikes.

Dank integrierter Rollen muss der Träger nicht über längere Strecken getragen werden. Der Abklappwinkel beträgt 68 Grad und die Montage erfolgt über das Premium-Grip-Befestigungssystem.

Eine separate Auffahrrampe ist als Zubehör erhältlich.

Vorteile: Unterstützung für 4-Zoll-Reifen, großer Schienenabstand, kompakt faltbar und gute Ausstattung.

Nachteile: Relativ hohes Eigengewicht; maximal 30 kg pro Radschiene.

Fazit: Eine attraktive Wahl für größere E-Mountainbikes und Fahrräder mit breiten Reifen, sofern Gewicht und Fahrzeugfreigaben eingehalten werden.

Welcher Fahrradträger eignet sich für schwere Fat-Tire-E-Bikes?

Fat-Tire-E-Bikes stellen besondere Anforderungen an die Auswahl eines Fahrradträgers.

Während normale Trekking-E-Bikes häufig Reifen zwischen etwa 1,75 und 2,6 Zoll verwenden, besitzen Fatbikes oft 4 Zoll breite oder noch breitere Reifen.

Daraus ergeben sich drei wichtige Anforderungen.

1. Ausreichend breite Reifenaufnahme

Ein Fahrradträger muss die Reifen mechanisch aufnehmen und mit geeigneten Gurten sichern können. Einige Modelle, beispielsweise der Thule EasyFold 3 oder der Uebler i21 Z90, unterstützen mit passendem Zubehör deutlich breitere Reifen als in der Standardausführung.

2. Hohe Belastbarkeit pro Radschiene

Eine maximale Gesamtzuladung von 60 kg sagt wenig darüber aus, ob ein einzelnes schweres E-Bike transportiert werden darf.

Bei vielen handelsüblichen Kupplungsträgern liegt die maximale Belastung bei 30 kg pro Fahrrad. Wird dieser Wert überschritten, ist der Transport auf der betreffenden Schiene nicht zulässig – selbst dann nicht, wenn die übrigen Schienen leer bleiben.

3. Ausreichender Abstand zwischen Fahrrädern

Bei Fatbikes können breite Lenker, große Reifen, Pedale und ausladende Rahmenformen miteinander kollidieren.

Ein größerer Schienenabstand reduziert dieses Risiko. Er ersetzt jedoch nicht die Prüfung, ob beide Fahrräder tatsächlich nebeneinander befestigt werden können.

Himiway D5 2.0 20″ – Komfortables Fat-Tire-E-Bike für Alltag und Abenteuer

Das Himiway D5 2.0 20″ ist eine interessante Wahl für Radfahrer, die ein vielseitiges E-Bike für Freizeitfahrten, Waldwege und längere Ausflüge suchen.

Die in Deutschland angebotene Modellversion verbindet eine komfortorientierte Vollfederung mit breiten 20-Zoll-Fatbike-Reifen und einem drehmomentstarken elektrischen Antrieb.

Zu den wichtigsten Eigenschaften der deutschen Modellversion gehören ein 250-W-Motor mit 90 Nm Drehmoment, ein 48-V-Akku mit 15 Ah Kapazität, hydraulische Scheibenbremsen und 20 × 4,0 Zoll breite Reifen.

Die Motorunterstützung ist laut deutscher Produktseite auf 25 km/h begrenzt. Himiway nennt eine Reichweite von ungefähr 60 bis 80 km unter geeigneten Bedingungen. Tatsächliche Werte hängen beispielsweise von Gelände, Fahrergewicht, Temperatur und Unterstützungsstufe ab.

Die breiten Reifen ermöglichen eine komfortorientierte Fahrweise auf wechselnden Untergründen. Zusammen mit der Vollfederung ist das D5 2.0 20″ besonders für Fahrer interessant, die nicht ausschließlich auf perfekt asphaltierten Straßen unterwegs sein möchten.

Welcher Fahrradträger passt zum Himiway D5 2.0 20″?

Hier ist besondere Vorsicht geboten.

Laut Himiways deutscher Produktseite wiegt das D5 2.0 20″ ungefähr 36 kg. Der Radstand beträgt etwa 118 cm und die Reifen sind 4 Zoll breit.

Damit ist es für zahlreiche gewöhnliche E-Bike-Fahrradträger im serienmäßigen Zustand zu schwer.

Als mögliche Ausgangspunkte für eine Kompatibilitätsprüfung kommen insbesondere der Uebler i21 Z90 mit Fatbike-Umrüstsatz, der Thule EasyFold 3 mit langen Radgurten, der Thule Epos 2 und der Hapro Atlas Premium XFold II 3.0 infrage.

Wichtig: Keines dieser vier Modelle ist aufgrund der genannten Daten automatisch für das D5 2.0 20″ freigegeben. Alle sind auf maximal 30 kg pro Fahrrad begrenzt. Vor einem Transport müsste das Fahrrad ohne herausnehmbaren Akku und andere abnehmbare Anbauteile tatsächlich gewogen werden. Liegt sein verbleibendes Gewicht über 30 kg, sind diese Träger ungeeignet.

Für das D5 2.0 20″ kann deshalb ein speziell freigegebenes Schwerlast-Transportsystem erforderlich sein. Eine pauschale Freigabe eines bestimmten Trägers wäre ohne entsprechende Herstellerbestätigung nicht seriös.

Unser Fazit: Das Himiway D5 2.0 20″ ist ein attraktives Fat-Tire-E-Bike für komfortorientierte Freizeitfahrten. Wer es regelmäßig mit dem Auto transportieren möchte, sollte die Transportlösung jedoch bereits vor dem Kauf einplanen.

Himiway D5 2.0 20-Zoll Fatbike E-Bike

Worauf sollte man beim Kauf eines E-Bike-Fahrradträgers achten?

1. Maximale Stützlast der Anhängerkupplung

Die zulässige Stützlast gehört zu den wichtigsten technischen Grenzen.

Sie ist in der Zulassungsbescheinigung Teil I unter Feld 13 vermerkt. Auch die Freigaben der Anhängerkupplung und gegebenenfalls fahrzeugspezifische Einschränkungen müssen berücksichtigt werden.

Ein einfaches Rechenbeispiel:

Ein Fahrradträger wiegt 18 kg und soll zwei E-Bikes mit jeweils 27 kg transportieren.

Das ergibt eine Gesamtbelastung von 72 kg.

Bei einer zulässigen Stützlast von 75 kg kann diese Kombination hinsichtlich der rechnerischen Stützlast zulässig sein, sofern keine anderen Herstellergrenzen entgegenstehen.

Wiegen die E-Bikes dagegen jeweils 30 kg, beträgt die Gesamtbelastung 78 kg und die zulässige Stützlast wäre überschritten.

Die richtige Rechnung lautet: Trägergewicht + Fahrradgewichte ≤ zulässige Stützlast

Darüber hinaus müssen die maximale Trägerzuladung und die Einzelgrenzen der Radschienen eingehalten werden.

2. Reifenbreite und Radstand

Ein Fahrradträger muss nicht nur das Gewicht, sondern auch die Abmessungen des Fahrrads aufnehmen können.

Vor dem Kauf sollten deshalb Reifenbreite, Radstand und die Form der Rahmenrohre gemessen werden.

Besonders bei E-Mountainbikes und Fatbikes ist zu beachten, dass spezielle Radgurte oder andere Halterungen erforderlich sein können.

3. Auffahrrampe für schwere E-Bikes

Ein E-Bike mit einem Gewicht von 25 bis 30 kg regelmäßig auf eine erhöhte Fahrradschiene zu heben, kann anstrengend sein.

Eine kompatible Auffahrrampe erleichtert den Beladevorgang erheblich. Sie ist insbesondere für ältere Radfahrer oder Menschen mit eingeschränkter Hebekraft eine sinnvolle Ergänzung.

4. Abklappfunktion und Kofferraumzugang

Viele moderne Fahrradträger besitzen eine Abklappfunktion. Dadurch lässt sich der Kofferraum bei geeigneten Fahrzeugen öffnen, während die Fahrräder montiert bleiben.

Bei Fahrzeugen mit besonders großer Heckklappe sollte die tatsächliche Freigängigkeit geprüft werden. Ein großer Abklappwinkel ist dabei nicht automatisch eine Garantie.

5. Beleuchtung und Diebstahlsicherung

Gute Kupplungsträger verfügen über eine eigene Beleuchtungsanlage und einen Kennzeichenhalter.

Zusätzlich sind abschließbare Haltearme und eine Sicherung des Trägers an der Anhängerkupplung hilfreich.

Diese Systeme erschweren Gelegenheitsdiebstähle, ersetzen bei längeren Aufenthalten aber keine zusätzliche Sicherung der Fahrräder.

Welche gesetzlichen Vorschriften gelten für Fahrradträger in Deutschland?

Wer einen Fahrradträger verwendet, ist für die ordnungsgemäße Ladungssicherung verantwortlich. Neben der Tragfähigkeit müssen insbesondere die Beleuchtung, das Kennzeichen und die Abmessungen der Ladung beachtet werden.

Kennzeichen und Beleuchtung

Wird das hintere amtliche Kennzeichen durch einen Fahrradträger verdeckt, ist ein Wiederholungskennzeichen erforderlich.

Das Originalkennzeichen bleibt am Fahrzeug. Das Wiederholungskennzeichen benötigt grundsätzlich keine eigene Prüfplakette, wenn die Plakette am Originalkennzeichen lesbar ist.

Auch die vorgeschriebenen Fahrzeugleuchten dürfen nicht unzulässig verdeckt werden. Die Lichtanlage des Fahrradträgers muss korrekt angeschlossen sein.

Viele aktuelle AHK-Fahrradträger verwenden einen 13-poligen Anschluss. Ob ein vorhandener Anschluss oder Adapter geeignet ist, hängt von der notwendigen Beleuchtungsfunktion und dem verwendeten Trägersystem ab.

Zulässige Geschwindigkeit

Für die Verwendung eines Kupplungsfahrradträgers existiert in Deutschland kein allgemeines, ausschließlich für solche Träger geltendes Tempolimit von 130 km/h.

Der ADAC empfiehlt jedoch, mit montiertem Fahrradträger nicht schneller als 130 km/h zu fahren.

Eine niedrigere Geschwindigkeitsgrenze in der Bedienungsanleitung des Trägers muss eingehalten werden.

Überstehende Fahrräder

Der ADAC weist darauf hin, dass seitlich weit überstehende Ladung gegebenenfalls zusätzlich gekennzeichnet werden muss.

Nach den relevanten StVZO-Vorschriften kann dies erforderlich werden, wenn die Ladung mehr als 40 cm über den Rand der Schlussleuchten hinausragt.

Gerade bei breiten Lenkern und größeren E-Bikes ist die Einhaltung der Abmessungen zu prüfen.

Akku während des Transports entfernen

Der ADAC empfiehlt, schwere und leicht abnehmbare Teile möglichst vor Fahrtbeginn zu entfernen.

Dazu gehören insbesondere herausnehmbare E-Bike-Akkus, Körbe und Taschen.

Der Akku sollte entsprechend den Herstellerhinweisen geschützt und gegen Verrutschen gesichert im Fahrzeuginnenraum transportiert werden.

Außerdem empfiehlt der ADAC, nach etwa 50 km Fahrt die Sicherungen und Befestigungselemente erneut zu kontrollieren.

Häufig gestellte Fragen zu E-Bike-Fahrradträgern

Kann man ein E-Bike auf einem normalen Fahrradträger transportieren?

Ja, sofern der Fahrradträger ausdrücklich für das Gewicht und die Abmessungen des jeweiligen Fahrrads geeignet ist. Viele gewöhnliche Fahrradträger haben allerdings eine zu geringe Tragfähigkeit für schwere E-Bikes.

Sind Fahrradträger für die Anhängerkupplung besser als Dachträger?

Für schwere E-Bikes sind Kupplungsträger im Allgemeinen die praktischere Lösung. Die Ladehöhe ist niedriger und der Transport beeinflusst die Fahrzeughöhe weniger. Dachträger sind nicht grundsätzlich verboten, müssen aber sowohl zur zulässigen Dachlast als auch zum Fahrradgewicht passen.

Kann ein Fahrradträger zwei E-Bikes mit jeweils 30 kg transportieren?

Ja, wenn die beiden Schienen jeweils für 30 kg freigegeben sind, die Gesamtzuladung mindestens 60 kg beträgt und die Stützlast einschließlich des Trägers ausreicht.

Kann man drei E-Bikes auf einem Fahrradträger transportieren?

Das ist grundsätzlich möglich, sofern der Träger für drei Fahrräder ausgelegt ist und sämtliche Belastungsgrenzen eingehalten werden. Drei E-Bikes mit jeweils 30 kg überschreiten jedoch die Zuladung der meisten hier vorgestellten Dreierträger deutlich.

Welcher Fahrradträger eignet sich für Fatbikes mit 4-Zoll-Reifen?

Unter den vorgestellten Modellen kommen hinsichtlich der Reifenbreite insbesondere der Thule EasyFold 3 und der Thule Epos 2 mit geeignetem Zubehör, der Uebler i21 Z90 mit Fatbike-Umrüstsatz sowie der Hapro Atlas Premium XFold II 3.0 infrage.

Die passende Reifenbreite bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das Fahrradgewicht zulässig ist.

Darf der E-Bike-Akku während der Autofahrt montiert bleiben?

Entscheidend sind die Vorgaben von Fahrrad- und Trägerhersteller. Der ADAC empfiehlt, herausnehmbare Akkus möglichst abzunehmen, um das Gewicht auf dem Fahrradträger zu reduzieren und den Akku geschützt im Auto unterzubringen.

Wie viel sollte ein guter E-Bike-Fahrradträger kosten?

Im deutschen Markt finden sich brauchbare Kupplungsträger bereits im mittleren dreistelligen Eurobereich. Hochwertige Premiumträger können dagegen deutlich mehr als 1.000 Euro kosten.

Ein hoher Preis garantiert nicht automatisch eine höhere Tragfähigkeit. Wichtiger sind die getestete Sicherheit, die tatsächliche Kompatibilität und die Qualität der Befestigung.

Welcher Fahrradträger wurde 2026 am besten getestet?

Das hängt von der jeweiligen Testreihe ab. Im ADAC-Test 2025 gewann der Uebler i21 Z90 mit Note 1,5. Im AUTO-BILD-Test 2026 erreichte der Thule Epos 2 die Bestnote 1,0. Die beiden Ergebnisse stammen aus unterschiedlichen Testverfahren und sind nicht unmittelbar gleichzusetzen.

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