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eBike-Helm vs. Fahrradhelm: Der komplette Ratgeber zu Helmen für E-Bikes

Aug 20, 2026

Auf dieser Seite

  • Was ist ein E-Bike-Helm?
  • E-Bike-Helm vs. Fahrradhelm
  • So tragen Sie einen E-Bike-Helm richtig
  • Arten von E-Bike-Helmen
  • So wählen Sie den richtigen E-Bike-Helm
  • Sicherheitsstandards für E-Bike-Helme
  • Darf ich auf einem E-Bike einen normalen Fahrradhelm tragen?
  • Was genau ist die NTA-8776-Zertifizierung für E-Bikes?
  • Sind E-Bike-Helme schwerer als normale Fahrradhelme?
  • Brauche ich für ein schnelles E-Bike einen Full-Face-Helm?
  • Is a Regular Bicycle Helmet Safe Enough If I Only Ride at 15 mph?
  • Are E-Bike Helmets Hotter to Wear in the Summer?
  • Do E-Bike Helmets Come With Built-In Turn Signals and Brake Lights?
  • Can I Use a Motorcycle Helmet on an E-Bike Instead?
  • Does MIPS Matter for an E-Bike Helmet?
  • How Often Should I Replace an E-Bike Helmet?
  • Frequently Asked Questions

Ein E-Bike-Helm ist darauf ausgelegt, Fahrer bei den höheren Geschwindigkeiten und stärkeren Aufprallkräften zu schützen, die beim Fahren mit einem E-Bike auftreten können. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrradhelm bietet er häufig eine größere Abdeckung, einen höheren Aufprallschutz und Sicherheitsmerkmale, die speziell für schnellere E-Bikes entwickelt wurden. Die Wahl des richtigen Helms ist eine der einfachsten und wichtigsten Maßnahmen für mehr Sicherheit auf dem E-Bike.

Was ist ein E-Bike-Helm?

Ein E-Bike-Helm ist ein Fahrradhelm, der auf die besonderen Anforderungen beim Fahren mit einem Elektrofahrrad ausgelegt ist. Da E-Bikes häufig schneller gefahren werden und schwerer sind als herkömmliche Fahrräder, können entsprechend konzipierte Helme zusätzlichen Schutz bei Unfällen mit höheren Geschwindigkeiten bieten.

E-Bikes bringen andere Sicherheitsanforderungen mit sich als klassische Fahrräder. Höhere Geschwindigkeiten können die Aufprallenergie bei einem Unfall erhöhen. Gleichzeitig wiegen viele E-Bikes etwa 20 bis 35 kg und sind damit deutlich schwerer als gewöhnliche Fahrräder. Hinzu kommt, dass E-Bikes und insbesondere schnelle S-Pedelecs häufig im Straßenverkehr gemeinsam mit Autos und anderen Fahrzeugen unterwegs sind.

Aus diesen Gründen kann ein speziell für höhere Geschwindigkeiten geprüfter E-Bike-Helm für viele Fahrer sinnvoll sein – insbesondere für Pendler und Fahrer schneller E-Bikes oder S-Pedelecs.

Wer sollte einen E-Bike-Helm tragen?

Ein E-Bike-Helm empfiehlt sich besonders für:

  • Berufspendler und Alltagsfahrer
  • Jugendliche E-Bike-Fahrer
  • Freizeitfahrer
  • Fahrer auf Trails und im Gelände
  • Fahrer schneller E-Bikes und S-Pedelecs
  • Alle, die beim E-Bike-Fahren einen höheren Kopfschutz wünschen

E-Bike-Helm vs. Fahrradhelm

Die wichtigsten Unterschiede zwischen einem E-Bike-Helm und einem herkömmlichen Fahrradhelm liegen in der vorgesehenen Geschwindigkeit, dem Aufprallschutz, der Abdeckung des Kopfes und möglichen Zusatzfunktionen. Da E-Bikes höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten erreichen können, sind spezielle E-Bike-Helme häufig auf einen höheren Schutz bei schnelleren Fahrten ausgelegt.

Merkmal E-Bike-Helm Fahrradhelm
Ausgelegt für E-Bikes und schnelle Pedelecs mit Geschwindigkeiten bis etwa 45 km/h Herkömmliche Fahrräder und Pedelecs bis 25 km/h
Sicherheitsstandard NTA 8776 für schnellere E-Bikes/S-Pedelecs; je nach Modell zusätzlich EN 1078 In Deutschland und der EU in der Regel EN 1078
Kopfabdeckung Häufig erweiterter Schutz am Hinterkopf und an den Schläfen Schutz von Oberkopf und Seiten mit meist geringerer Abdeckung am Hinterkopf
Aufprallschutz Häufig mehr bzw. stärker ausgelegtes Schutzmaterial für höhere Aufprallenergien Für typische Belastungen beim normalen Fahrradfahren ausgelegt
Gewicht Durch den zusätzlichen Schutz meist etwas schwerer In der Regel leichter
Belüftung Oft weniger bzw. kleinere Belüftungsöffnungen Häufig größere Öffnungen für maximale Luftzirkulation
Komfort Auf längere und schnellere Fahrten bei gleichzeitig höherem Schutz ausgelegt Fokus auf geringes Gewicht und gute Belüftung
Technologie Je nach Modell LED-Lichter, Bremslicht, Blinker, Sturzerkennung oder Bluetooth Meist grundlegender Kopfschutz; einige Premiumhelme bieten zusätzliche Sicherheitsfunktionen
Am besten geeignet für Pendeln, schnellere E-Bike-Fahrten und S-Pedelecs Alltagsradfahren, Rennrad, Mountainbike und Freizeitfahrten

E-Bike-Helm vs. Fahrradhelm

Auch wenn herkömmliche Fahrradhelme und E-Bike-Helme auf den ersten Blick ähnlich aussehen, sind sie teilweise für unterschiedliche Geschwindigkeiten und Aufprallenergien ausgelegt.

Die wichtigsten Unterschiede

Merkmal Herkömmlicher Fahrradhelm E-Bike-Helm
Sicherheitsstandards In Deutschland und der EU in der Regel nach EN 1078 geprüft Für schnellere E-Bikes und S-Pedelecs häufig nach NTA 8776 geprüft, einem Standard für Geschwindigkeiten bis 45 km/h
Kopfabdeckung Standardmäßiger Schutz für Oberkopf und Seiten Häufig zusätzliche Abdeckung an Schläfen und Hinterkopf
Aufprallschutz Für typische Belastungen beim normalen Fahrradfahren ausgelegt Häufig stärker bzw. dichter ausgelegte Schutzschicht zur Aufnahme höherer Aufprallenergie
Ausstattung für Pendler Meist leicht und mit guter Belüftung Je nach Modell mit LED-Beleuchtung, Blinkern, Bremslicht oder Visier für den Stadtverkehr ausgestattet

Welcher Helm ist der richtige?

Empfehlung Am besten geeignet für
Herkömmlicher Fahrradhelm Ein Modell wie der OutdoorMaster Gem MIPS eignet sich, wenn Sie ein normales Fahrrad oder ein Pedelec bis 25 km/h fahren und Wert auf geringes Gewicht sowie gute Belüftung legen.
NTA-8776-E-Bike-Helm Ein Modell wie der Bern Hudson MIPS oder Lumos Ultra E-Bike Helmet eignet sich besonders für schnellere E-Bikes bzw. S-Pedelecs bis 45 km/h, für Pendler im Straßenverkehr oder für Fahrer, die zusätzlichen Schutz am Hinterkopf und integrierte Beleuchtung wünschen.

So tragen Sie einen E-Bike-Helm richtig

Ein E-Bike-Helm schützt nur dann optimal, wenn er richtig sitzt. Ein korrekt angepasster Helm sollte waagerecht auf dem Kopf sitzen, eng anliegen, ohne unangenehm zu drücken, und während der Fahrt sicher an seinem Platz bleiben.

Schritt 1: Helm richtig positionieren

Setzen Sie den Helm zunächst richtig auf, bevor Sie die Riemen einstellen.

Darauf sollten Sie achten Warum es wichtig ist
Helm waagerecht auf dem Kopf tragen. Sorgt für eine möglichst vollständige Schutzwirkung.
Vorderkante etwa 1–2 Fingerbreit über den Augenbrauen positionieren. Schützt die Stirn, ohne die Sicht einzuschränken.
Helm nicht nach hinten kippen. Andernfalls bleibt die Stirn zu stark ungeschützt.
Helm nicht zu weit nach vorne ziehen. Dadurch kann der Schutz am Hinterkopf beeinträchtigt werden.

Schritt 2: Passform einstellen

Die meisten E-Bike-Helme verfügen am Hinterkopf über ein Verstellrad.

  1. Lockern Sie das Verstellrad, bevor Sie den Helm aufsetzen.
  2. Drehen Sie es anschließend fest, bis der Helm sicher sitzt.
  3. Der Helm sollte eng anliegen, aber weiterhin bequem sein.

Schneller Passform-Test

  • Bewegen Sie den Kopf vorsichtig von einer Seite zur anderen.
  • Der Helm sollte dabei an seinem Platz bleiben und nicht verrutschen.

Schritt 3: Seitliche Riemen einstellen

Die seitlichen Riemen sorgen dafür, dass der Helm stabil auf dem Kopf bleibt.

  • Die Riemen sollten direkt unter jedem Ohr ein „V“ bilden.
  • Stellen Sie die Riemenverteiler so ein, dass sie dicht unter den Ohren sitzen.
  • Achten Sie darauf, dass die Riemen flach anliegen und nicht verdreht sind.

Schritt 4: Kinnriemen schließen

Ein zu lockerer Kinnriemen kann die Schutzwirkung des Helms beeinträchtigen.

Kontrolle Richtige Einstellung
Verschluss Sicher geschlossen
Riemenspannung Etwa zwei Finger passen zwischen Kinn und Riemen
Komfort Eng anliegend, aber nicht unangenehm

Gähn-Test

Öffnen Sie den Mund weit, als würden Sie gähnen.

  • Der Helm sollte sich dabei leicht nach unten auf den Kopf ziehen.
  • Bewegt er sich nicht, ziehen Sie den Kinnriemen etwas fester.

Ein richtig sitzender E-Bike-Helm sollte waagerecht sitzen, die Stirn ausreichend bedecken, eng anliegen und während der gesamten Fahrt sicher auf dem Kopf bleiben. Nehmen Sie sich vor jeder Fahrt kurz Zeit, um die Passform zu überprüfen. Das erhöht die Sicherheit und hilft dem Helm, seine vorgesehene Schutzwirkung bestmöglich zu erfüllen.

Arten von E-Bike-Helmen

Die drei wichtigsten Arten von E-Bike-Helmen sind City-/Pendlerhelme, Full-Face-Helme und Mountainbike-Helme (MTB). Jeder Helmtyp ist für unterschiedliche Fahrweisen, Geschwindigkeiten und Einsatzbereiche ausgelegt.

City- und Pendlerhelme für E-Bikes

  • Am besten geeignet für: Stadtfahrer, Berufspendler und Alltagsfahrer mit Pedelecs oder schnelleren E-Bikes.
  • Design: Schlichte, abgerundete Helmschalen mit dezent integrierten Belüftungsöffnungen.
  • Sicherheitsprofil: Modelle für schnellere E-Bikes und S-Pedelecs sind häufig nach NTA 8776 für höhere Geschwindigkeiten geprüft.
  • Wichtige Ausstattungsmerkmale: Je nach Modell integrierte wiederaufladbare LED-Beleuchtung, Visier und wetterbeständige Polsterung.

Full-Face-E-Bike-Helme

  • Am besten geeignet für: Fahrer schneller E-Bikes und S-Pedelecs, Moped-Style-E-Bikes sowie anspruchsvolle Downhill- und Trail-Fahrten.
  • Design: Eine weitgehend geschlossene Konstruktion, die Kopf, Kiefer und Kinn umschließt.
  • Sicherheitsprofil: Bietet zusätzlichen Schutz für Gesicht, Kiefer und Zähne bei einem direkten Aufprall.
  • Wichtige Ausstattungsmerkmale: Feste oder abnehmbare Kinnbügel, großzügige Belüftungsöffnungen und Kompatibilität mit MTB- oder Downhill-Brillen.

Mountainbike-Helme (MTB) für E-Bikes

  • Am besten geeignet für: Offroad-Trails, Schotterwege und technisch anspruchsvolles Gelände.
  • Design: Sportliche Konstruktion mit tief heruntergezogenem Hinterkopfbereich und großem Frontvisier.
  • Sicherheitsprofil: Erweiterter Schutz an Schläfen und Hinterkopf, häufig kombiniert mit Rotationsschutzsystemen wie MIPS.
  • Wichtige Ausstattungsmerkmale: Große Belüftungskanäle für bessere Kühlung bei körperlicher Belastung sowie teilweise abnehmbare oder nachgebende Visiere.

Vergleich der verschiedenen E-Bike-Helmtypen

Helmtyp Geeigneter Geschwindigkeitsbereich Idealer Einsatzbereich Wichtigster Vorteil
City/Pendler Pedelecs bis 25 km/h; NTA-8776-Modelle auch für schnellere E-Bikes bis 45 km/h Stadtverkehr / befestigte Radwege Gute Sichtbarkeit im Stadtverkehr und je nach Modell NTA-8776-Schutz
Full-Face Besonders für höhere Geschwindigkeiten und anspruchsvolle Fahrten Straßenverkehr / Downhill-Trails Maximaler zusätzlicher Schutz für Gesicht und Kiefer
MTB Vor allem für Offroad-Fahrten Trails / Schotterwege / unebenes Gelände Gute Belüftung und umfassender Schutz bei Geländefahrten

So wählen Sie den richtigen E-Bike-Helm

Bei der Wahl des richtigen E-Bike-Helms sollten Sie vor allem auf Sicherheitsstandard, Passform und Ausstattung achten. Besonders bei schnelleren E-Bikes und S-Pedelecs ist ein Helm sinnvoll, der für höhere Geschwindigkeiten und entsprechend höhere Aufprallenergien ausgelegt ist.

Auf die Sicherheitszertifizierung achten

In Deutschland und der EU entsprechen herkömmliche Fahrradhelme in der Regel der EN 1078. Für normale Pedelecs mit Motorunterstützung bis 25 km/h ist dies der gängige Standard. Wer ein schnelleres E-Bike bzw. S-Pedelec fährt, sollte auf einen Helm achten, der für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt ist.

  • NTA 8776: Dieser ursprünglich in den Niederlanden entwickelte Standard wurde speziell für schnelle E-Bikes und S-Pedelecs bis 45 km/h entwickelt. Entsprechende Helme bieten in der Regel eine größere Abdeckung an Schläfen und Hinterkopf und werden mit höheren Prüfanforderungen getestet.
  • EN 1078: Der in Deutschland und der EU weit verbreitete Sicherheitsstandard für Fahrradhelme sowie Helme für Pedelecs bis 25 km/h.

Rotationsschutz berücksichtigen

Bei einem Fahrradunfall trifft der Kopf häufig nicht gerade, sondern schräg auf den Boden. Dadurch können zusätzlich Rotationskräfte entstehen. Einige moderne Helme verfügen deshalb über spezielle Systeme zur Reduzierung dieser Belastungen.

  • MIPS (Multi-directional Impact Protection System): Eine reibungsarme, bewegliche Schicht im Helm ermöglicht bei bestimmten schrägen Aufprallwinkeln eine geringe Bewegung zwischen Kopf und Helm.
  • Alternative Technologien: Je nach Hersteller gibt es vergleichbare Systeme oder Materialien wie WaveCel, SPIN oder Koroyd, die ebenfalls darauf ausgelegt sind, bestimmte Aufprallkräfte besser zu kontrollieren.

Den passenden Helmtyp wählen

Der Helm sollte zu Ihrem E-Bike und Ihrem typischen Einsatzbereich passen.

  • City / Pendler: Meist rundere Bauform, moderate Belüftung und teilweise mit integriertem Visier. Gut für tägliche Fahrten zur Arbeit und den Stadtverkehr geeignet.
  • Full-Face: Verfügt über einen zusätzlichen Kinn- und Gesichtsschutz. Besonders interessant für schnelle Fahrten, S-Pedelecs und anspruchsvolle Strecken.
  • Mountainbike (MTB): Erweiterter Schutz am Hinterkopf und großzügige Belüftungsöffnungen. Ideal für E-MTBs, Trails und Fahrten im Gelände.

Auf die richtige Passform achten

Ein Helm kann seine Schutzwirkung nur richtig entfalten, wenn er zum Kopf passt und bei einem Unfall nicht verrutscht.

  • Kopfumfang messen: Legen Sie ein flexibles Maßband etwa 2–3 cm oberhalb der Augenbrauen um den Kopf und vergleichen Sie den gemessenen Umfang mit der Größentabelle des Herstellers.
  • Wackeltest: Setzen Sie den Helm auf und ziehen Sie das hintere Verstellsystem fest. Bewegen Sie den Kopf von einer Seite zur anderen. Der Helm sollte nicht deutlich verrutschen.
  • Zwei-Finger-Regel: Die Vorderkante sollte etwa zwei Fingerbreit über den Augenbrauen sitzen. Die seitlichen Riemen sollten direkt unter den Ohren ein „V“ bilden.

Sinnvolle E-Bike-Funktionen berücksichtigen

Für Pendler und Fahrer im Straßenverkehr können zusätzliche Funktionen die Sichtbarkeit und den Komfort verbessern.

  • Integrierte LED-Beleuchtung: Wiederaufladbare Front- oder Rücklichter am Helm können dazu beitragen, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden.
  • Blinker und Bremslicht: Einige Smart-Helme verfügen über Blinker, die per Lenkerfernbedienung gesteuert werden, sowie über automatische Bremslichter.
  • Sturzerkennung: Sensoren können einen starken Aufprall erkennen und bei kompatiblen Systemen über das Smartphone eine Nachricht einschließlich Standortdaten an einen hinterlegten Notfallkontakt senden.

Sicherheitsstandards für E-Bike-Helme

Für E-Bike-Helme in Deutschland und Europa sind vor allem die Normen EN 1078 und NTA 8776 relevant. Während EN 1078 der gängige europäische Standard für Fahrradhelme und normale Pedelecs ist, wurde NTA 8776 speziell mit Blick auf schnellere E-Bikes und S-Pedelecs bis 45 km/h entwickelt. Da E-Bikes höhere Geschwindigkeiten erreichen können, kann insbesondere bei schnellen Modellen ein entsprechend ausgelegter Helm sinnvoll sein.

Vergleich der Sicherheitsstandards für Helme

Sicherheitsstandard Hauptregion Typischer Einsatzbereich Prüfschwerpunkte und Anforderungen
NTA 8776 Europa / international Schnelle E-Bikes und S-Pedelecs bis 45 km/h Höhere Anforderungen an die Stoßdämpfung sowie größere Schutzbereiche an Schläfen und Hinterkopf
EN 1078 Europa Fahrräder und Pedelecs bis 25 km/h Europäischer Standard für Fahrradhelme; prüft unter anderem Stoßdämpfung, Rückhaltesystem und Sichtfeld
CPSC 1203 USA Herkömmliche Fahrräder US-amerikanischer Fahrradhelmstandard mit Prüfungen zu Stoßdämpfung und Riemensystem
ASTM F1952 USA / international Downhill-Mountainbiking Anspruchsvoller Standard für Downhill-Helme; bei Full-Face-Modellen werden auch Anforderungen an den Kinnbügel berücksichtigt
DOT (FMVSS 218) USA Motorräder US-amerikanischer Motorradhelmstandard für motorisierte Zweiräder; für normale deutsche Pedelecs nicht der relevante Fahrradhelmstandard

NTA 8776 für schnelle E-Bikes und S-Pedelecs

NTA 8776 gehört zu den wichtigsten Sicherheitsstandards für Helme, die speziell für schnellere E-Bikes entwickelt wurden. Die Norm berücksichtigt die höhere Aufprallenergie, die bei Fahrten mit Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h auftreten kann.

Im Vergleich zu einem klassischen Fahrradhelm nach EN 1078 werden unter anderem höhere Anforderungen an die Stoßdämpfung gestellt. Zudem müssen größere Bereiche des Kopfes geschützt werden, insbesondere an den Schläfen und am Hinterkopf. Auch unterschiedliche Umgebungsbedingungen werden bei den Prüfverfahren berücksichtigt.

Für Fahrer eines S-Pedelecs oder für alle, die regelmäßig mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs sind, ist ein Helm mit NTA-8776-Zertifizierung daher besonders interessant.

Unabhängige Tests: Virginia Tech Helmet Ratings

Neben offiziellen Sicherheitsnormen können unabhängige Helmtests zusätzliche Orientierung bieten. Das Virginia Tech Helmet Ratings-Programm bewertet Fahrradhelme mit einem 5-Sterne-System und untersucht dabei, wie gut ein Helm bei simulierten Unfällen lineare und rotatorische Kopfbewegungen reduziert.

Eine hohe Bewertung kann daher eine hilfreiche Ergänzung zur eigentlichen Sicherheitszertifizierung sein. Sie ersetzt jedoch nicht die für den jeweiligen Einsatzbereich erforderliche Helmnorm.

Moderne Systeme zum Rotationsschutz

Reale Stürze erfolgen häufig in einem Winkel, wodurch neben direkten Aufprallkräften auch Rotationsbewegungen entstehen können. Verschiedene Hersteller setzen deshalb zusätzliche Technologien ein:

  • MIPS (Multi-directional Impact Protection System): Eine reibungsarme, bewegliche Schicht im Inneren des Helms ermöglicht bei bestimmten schrägen Aufprallwinkeln eine begrenzte Relativbewegung zwischen Kopf und Helm.
  • WaveCel: Eine flexible Zellstruktur, die sich bei einem Aufprall verformen kann und sowohl direkte als auch bestimmte rotatorische Belastungen reduzieren soll.
  • KOROYD: Eine Struktur aus miteinander verbundenen Röhrchen, die sich bei einem Aufprall kontrolliert verformen und dadurch Energie absorbieren soll.

Darf ich auf einem E-Bike einen normalen Fahrradhelm tragen?

Ja. Bei einem normalen Pedelec bis 25 km/h können Sie in Deutschland grundsätzlich einen herkömmlichen Fahrradhelm tragen. Empfehlenswert ist ein Helm, der der europäischen Norm EN 1078 entspricht.

Entscheidend ist allerdings, um welche Art von E-Bike es sich handelt. In Deutschland wird rechtlich insbesondere zwischen Pedelecs bis 25 km/h und S-Pedelecs bis 45 km/h unterschieden.

E-Bike-Typ Helmanforderungen in Deutschland
Pedelec bis 25 km/h Wird rechtlich grundsätzlich wie ein Fahrrad behandelt. Es besteht für Erwachsene keine allgemeine gesetzliche Helmpflicht. Ein normaler Fahrradhelm nach EN 1078 ist geeignet und wird dringend empfohlen.
S-Pedelec bis 45 km/h Wird rechtlich nicht wie ein normales Fahrrad behandelt. Es besteht Helmpflicht. Der Helm muss für diese Fahrzeugart geeignet sein; ein speziell für schnelle E-Bikes entwickelter Helm nach NTA 8776 ist eine verbreitete Option.
Leistungsstärkere E-Bikes außerhalb der Pedelec-Kategorie Je nach Bauart und Zulassung können sie rechtlich als Kleinkraftrad, Moped oder Motorrad gelten. Dadurch können strengere Zulassungs- und Helmvorschriften gelten.

Sicherheitsaspekte

Auch wenn für ein normales Pedelec bis 25 km/h ein klassischer Fahrradhelm verwendet werden kann, kann bei regelmäßig höheren Geschwindigkeiten ein speziell für E-Bikes ausgelegter Helm zusätzlichen Schutz bieten.

Ein NTA-8776-zertifizierter E-Bike-Helm bietet gegenüber einem typischen Fahrradhelm unter anderem:

  • Höhere Anforderungen an die Stoßdämpfung
  • Auf höhere Aufprallenergien ausgelegte Schutzmaterialien
  • Größere Abdeckung im Bereich von Hinterkopf und Schläfen

Was genau ist die NTA-8776-Zertifizierung für E-Bikes?

NTA 8776 ist ein in den Niederlanden entwickelter Sicherheitsstandard für Helme, die insbesondere für schnelle E-Bikes und S-Pedelecs mit Unterstützung bis 45 km/h vorgesehen sind.

Der Standard wurde vom niederländischen Normungsinstitut NEN gemeinsam mit weiteren Fach- und Forschungspartnern entwickelt. Ziel war es, eine Helmkategorie zwischen klassischen Fahrradhelmen und deutlich schwereren Motorradhelmen zu schaffen.

Die wichtigsten Unterschiede: Fahrradhelm vs. NTA-8776-Helm

Merkmal Standard-Fahrradhelm (EN 1078) NTA-8776-E-Bike-Helm
Einsatzbereich Fahrräder und Pedelecs bis 25 km/h Schnelle E-Bikes und S-Pedelecs bis 45 km/h
Aufprallprüfung Anforderungen für herkömmliche Fahrradhelme Höhere Prüfanforderungen zur Aufnahme größerer Aufprallenergien
Kopfabdeckung Typischer Schutz von Oberkopf und Seiten Erweiterte Abdeckung, insbesondere an Schläfen und Hinterkopf
Belüftung & Gewicht Meist sehr leicht und stark belüftet Häufig etwas schwerer und stärker geschlossen, aber wesentlich leichter und besser belüftet als ein Motorradhelm

Zentrale Sicherheitsanforderungen

  • Höhere Aufprallenergie: NTA 8776 stellt höhere Anforderungen an die Stoßdämpfung als ein klassischer Fahrradhelmstandard und berücksichtigt damit die höheren Geschwindigkeiten schneller E-Bikes.
  • Erweiterte Schutzzonen: Der Helm deckt insbesondere den Bereich der Schläfen und des Hinterkopfes stärker ab. Diese Bereiche können bei Stürzen mit höheren Geschwindigkeiten besonders relevant sein.
  • Gute Wahrnehmung des Straßenverkehrs: Im Gegensatz zu vielen geschlossenen Motorradhelmen bleibt die für Fahrradhelme typische offene Konstruktion erhalten, sodass Umgebungsgeräusche wahrgenommen werden können und das periphere Sichtfeld möglichst wenig eingeschränkt wird.

Wer braucht einen NTA-8776-Helm?

Für Fahrer eines normalen deutschen Pedelecs bis 25 km/h ist ein NTA-8776-Helm grundsätzlich nicht erforderlich; hier sind Fahrradhelme nach EN 1078 üblich.

Besonders sinnvoll ist NTA 8776 für:

  • Fahrer von S-Pedelecs bis 45 km/h
  • Pendler, die regelmäßig mit höherer Geschwindigkeit im Straßenverkehr unterwegs sind
  • Fahrer schwerer E-Bikes und Lastenräder
  • E-Bike-Fahrer, die einen Helm mit höheren Schutzanforderungen als bei einem klassischen Fahrradhelm wünschen

Sind E-Bike-Helme schwerer als normale Fahrradhelme?

Ja. E-Bike-Helme sind in der Regel etwas schwerer als klassische Fahrradhelme. Während leichte Rennrad- oder Cityhelme häufig etwa 200 bis 350 g wiegen, liegen speziell für E-Bikes entwickelte Modelle oft bei etwa 400 bis 600 g. Full-Face-Helme können je nach Konstruktion noch deutlich schwerer sein.

Warum sind E-Bike-Helme schwerer?

Grund Erklärung
Erhöhter Aufprallschutz Helme für schnellere E-Bikes, beispielsweise Modelle nach NTA 8776, müssen höhere Sicherheitsanforderungen erfüllen. Dafür kommen häufig stärkere bzw. anders ausgelegte Dämpfungsmaterialien und robustere Helmkonstruktionen zum Einsatz.
Größere Kopfabdeckung Viele E-Bike-Helme reichen am Hinterkopf und an den Schläfen weiter nach unten als typische leichte Fahrradhelme. Das zusätzliche Material erhöht entsprechend das Gewicht.
Weniger bzw. kleinere Belüftungsöffnungen Rennradhelme setzen häufig auf große Belüftungsöffnungen und möglichst geringes Gewicht. E-Bike-Helme können geschlossener konstruiert sein, um Schutz, Wetterschutz und Alltagstauglichkeit miteinander zu verbinden.
Integrierte Technik und Zubehör Einige E-Bike-Helme verfügen über LED-Beleuchtung, Blinker, wiederaufladbare Akkus, Visiere oder Bluetooth-Funktionen. Diese zusätzlichen Komponenten erhöhen ebenfalls das Gesamtgewicht.

Brauche ich für ein schnelles E-Bike einen Full-Face-Helm?

Für ein normales Pedelec bis 25 km/h benötigen Sie in Deutschland keinen Full-Face-Helm. Auch bei einem S-Pedelec bis 45 km/h ist nicht automatisch ein Full-Face-Helm vorgeschrieben. Allerdings besteht für S-Pedelecs eine Helmpflicht, und der Helm muss für diesen Fahrzeugtyp geeignet sein.

Aus Sicherheitsgründen kann ein Full-Face-Helm bei hohen Geschwindigkeiten dennoch sinnvoll sein. Im Gegensatz zu einem offenen Fahrrad- oder E-Bike-Helm schützt er zusätzlich Kinn, Kiefer, Zähne und Teile des Gesichts.

Wichtige Faktoren bei der Entscheidung

Faktor Warum er wichtig ist
Geschwindigkeit & Aufprallenergie Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt die kinetische Energie deutlich. Bei einem Sturz mit 45 km/h können daher erheblich größere Kräfte auftreten als bei einer typischen Fahrt mit einem normalen Fahrrad oder Pedelec.
Fahrumgebung Wer regelmäßig im dichten Stadtverkehr, gemeinsam mit Kraftfahrzeugen oder auf schnellen und technisch anspruchsvollen Strecken fährt, kann von zusätzlichem Gesichts- und Kieferschutz profitieren.
Wetter & Fremdkörper Full-Face-Helme mit Visier können Gesicht und Augen zusätzlich vor Fahrtwind, Insekten, Staub und aufgewirbelten kleinen Steinen schützen.

Worauf sollten Sie achten?

Wenn Sie mehr Schutz wünschen, aber keinen schweren Motorradhelm tragen möchten, kommen verschiedene Alternativen infrage:

  • NTA 8776: Dieser Standard wurde speziell für schnelle E-Bikes und S-Pedelecs bis 45 km/h entwickelt. Entsprechende Helme bieten höhere Schutzanforderungen und meist eine größere Abdeckung an Hinterkopf und Schläfen als klassische Fahrradhelme.
  • Leichte Enduro-/Downhill-Helme: Full-Face-MTB-Helme mit gut belüftetem Kinnbügel bieten zusätzlichen Gesichts- und Kieferschutz, ohne so schwer und geschlossen wie viele Motorradhelme zu sein.
  • Convertible-Helme: Modelle mit abnehmbarem Kinnbügel lassen sich flexibel einsetzen – offen bei entspannten Fahrten und mit Kinnschutz bei schnelleren oder anspruchsvolleren Strecken.

Is a Regular Bicycle Helmet Safe Enough If I Only Ride at 15 mph?

Yes, a standard bicycle helmet is fully certified and safe for riding at 15 mph.

Standard bicycle helmets certified under CPSC in the US or EN 1078 in Europe are tested for direct impacts resulting from a fall at approximately 12 to 14 mph onto flat or curb-shaped anvils—simulating a typical direct head drop from riding height.

Key Safety Factors at 15 mph

  • Standard Fall Dynamics: Most bike crash head injuries come from the vertical drop to the ground rather than purely forward speed. Standard helmets are engineered specifically to absorb this energy.
  • Rotational Protection: Look for helmets equipped with Mips (or similar slip-plane systems) to reduce rotational forces on the brain during angled impacts, which are common at 15 mph.
  • Proper Fit: A helmet only protects effectively if it sits level across your forehead (about two fingers above your eyebrows) and the straps form a snug "V" under each ear.
  • When to Upgrade: If you are using an e-bike where you consistently cruise above 20 mph or ride frequently in dense motor traffic, consider an NTA 8776-certified e-bike helmet, which provides higher impact absorption and more coverage around the back and sides of the head.

Are E-Bike Helmets Hotter to Wear in the Summer?

Yes, e-bike-specific helmets, especially those certified to the NTA 8776 standard, generally run warmer than standard road or cross-country cycling helmets.

Why E-Bike Helmets Trap More Heat

  • Thicker Foam & Shell: To absorb impacts at higher speeds (up to 28 mph / 45 km/h), e-bike helmets use denser EPS foam and extended coverage down the back and sides of the head, leaving less open surface area.
  • Fewer, Smaller Vents: Structural requirements for higher-speed impact protection require more solid material, which limits the size and number of airflow channels.
  • Integrated Accessories: Features like built-in visors, integrated LED lights, and rain-deflecting shell designs further restrict exhaust airflow.

Why the Difference Can Feel Smaller in Practice

  • Higher Cruising Speeds: Because e-bikes maintain faster average speeds with less physical exertion, you generate higher relative wind airflow over your head.
  • Lower Exertion: With motor assistance, riders generally sweat less and produce less core body heat compared to pushing hard on a non-motorized bike.

Summer Tips for E-Bike Helmets

  • Look for Internal Channeling: Prioritize helmets with deep internal air channels (grooves inside the foam) that pull air from the front vents and push it out the rear exhaust ports.
  • Choose Lighter Shell Colors: White, high-vis yellow, or silver shells reflect significantly more radiant heat from direct sun than matte black or dark grey.
  • Use a Sweat-Wicking Cap: A thin cycling cap or sweat headband helps evaporative cooling and prevents sweat from saturating the internal padding.

Do E-Bike Helmets Come With Built-In Turn Signals and Brake Lights?

Yes, many modern smart e-bike and commuter helmets come equipped with integrated LED turn signals and brake lights.

How They Work

  • Turn Signals: Controlled wirelessly via a small remote mounted to your handlebars or through compatible handlebar gestures/companion apps. Pressing left or right triggers scrolling or flashing amber/red LEDs on the rear and sides of the helmet.
  • Automatic Brake Lights: Most models use built-in 3-axis accelerometers or inertial sensors. When the sensor detects sudden deceleration or hard braking, the rear LEDs automatically illuminate solid red or flash brightly to warn following traffic.

Notable Models on the Market

Brand / Model Key Features
Lumos (Ultra / Matrix / Nyx) Bright front and rear LEDs, handlebar-remote turn signals, and automatic brake lights activated via accelerometer or paired Apple Watch gestures.
LIVALL (BH51M Neo / C20) 360-degree visibility lighting, handlebar-controlled turn indicators, and gravity-sensor automatic brake lights.
Sena (C1 / R2 EVO) Rear taillights alongside mesh communication systems and audio.
Unit 1 (Faro) Hidden LED panels, turn indicators via handlebar remote, and automatic deceleration brake sensing.

What to Look For

When shopping for one, ensure it meets relevant safety certifications, such as CPSC 1203 for the US or NTA 8776 specifically rated for higher-speed Class 3 / 28 mph e-bikes, in addition to its electronic features.

Can I Use a Motorcycle Helmet on an E-Bike Instead?

Yes, you can legally and physically wear a motorcycle helmet on an e-bike, but whether you should depends on your riding style, speed, and comfort tolerance.

Advantages

  • Superior Impact Protection: Motorcycle helmets (DOT, ECE 22.06, or Snell certified) are tested for much higher impact speeds and forces than standard bicycle or NTA 8776 e-bike helmets.
  • Full-Face Defense: Protects against facial fractures, jaw trauma, and dental injuries in higher-speed crashes.
  • Weather & Debris Shield: Built-in visors block high wind, heavy rain, cold temperatures, bugs, and road grit.

Drawbacks

  • Weight & Neck Fatigue: A typical motorcycle helmet weighs 1,300g–1,700g, compared to 300g–500g for a bike helmet. When pedaling or looking around actively in traffic, the extra mass can cause neck strain over time.
  • Poor Ventilation: Motorcycle vents rely on high motorized speeds to force airflow. At cycling speeds (15–28 mph), heat and sweat build up quickly inside the thick EPS foam and padding.
  • Reduced Hearing & Peripheral Awareness: Thick acoustic lining muffles ambient traffic noises like approaching cars, pedestrians, or bicycle bells, and the chin bar can slightly reduce lower-angle visibility.

Recommended Use Cases

E-Bike Type Recommended Helmet
Class 3 / High-Speed E-Bikes (28+ mph / 45 km/h) A full-face motorcycle helmet or a dedicated lightweight downhill/e-bike full-face helmet certified to NTA 8776 or ASTM F1952 is well-suited for high-speed road or throttle riding.
Class 1 & 2 / Commuter E-Bikes (≤20 mph) A motorcycle helmet is often overkill and uncomfortable due to sweat and weight. A standard bicycle helmet or an e-bike-rated NTA 8776 commuter helmet provides a better balance of ventilation, lightness, and impact coverage.

Does MIPS Matter for an E-Bike Helmet?

Yes, MIPS (Multi-directional Impact Protection System) is highly beneficial for e-bike helmets.

Because e-bikes travel at higher average speeds (typically 20–28 mph) than standard bicycles, crashes carry more kinetic energy and frequently involve angled, sliding impacts. MIPS directly targets the dangerous rotational forces generated in these scenarios.

Key Reasons MIPS Matters for E-Bikes

  • Rotational Force Reduction: Traditional helmet testing focuses heavily on direct, linear impacts. Real-world e-bike crashes almost always occur at an angle, transferring rotational energy to the brain. MIPS uses a low-friction layer to allow 10–15 mm of multi-directional movement, reducing rotational brain strain.
  • Higher Speed Compatibility: Higher traveling speeds increase the friction and rotational snap when a helmet catches on asphalt. Rotational management systems significantly lower the risk of concussions and diffuse axonal injury.
  • Marginal Trade-offs: Adding MIPS typically costs only $20–$40 more than standard non-MIPS equivalents, with negligible differences in weight, ventilation, or fit.

Helmet Certifications to Look For

While MIPS provides rotational protection, you also want sufficient shell coverage and impact absorption designed for higher speeds.

Standard / Feature Target Speed / Purpose Best For
CPSC / EN 1078 + MIPS Standard bicycle impact testing (~14 mph) Class 1 & 2 e-bikes (up to 20 mph)
NTA 8776 Certification High-speed e-bike testing (~28 mph, 43% more impact energy absorbed) Class 3 e-bikes & fast city commuting
Full-Face / Downhill (ASTM F1952) Maximum facial & chin protection High-speed road or aggressive trail riding

If you ride a Class 3 e-bike (28 mph assist) or commute alongside heavy traffic, prioritize a helmet that combines MIPS with the NTA 8776 e-bike safety standard.

How Often Should I Replace an E-Bike Helmet?

As a standard guideline, replace your e-bike helmet every 3 to 5 years under normal use. Because e-bikes involve higher average speeds and frequent exposure to outdoor elements, material integrity is critical.

When to Replace Your E-Bike Helmet

  • Immediate Replacement — Any Crash or Hard Drop: Helmet foam (expanded polystyrene or EPS) is designed for single-impact protection. It crushes internally to absorb energy and will not protect you in a second impact, even if the exterior shell looks undamaged.
  • Time & Environmental Wear — Every 3–5 Years: Sweat, skin oils, UV radiation, hair products, and temperature swings steadily degrade the EPS liner, shell bonding, and retention straps over time.
  • Visible Wear & Tear: Replace it immediately if the shell separates from the foam, the EPS shows hairline cracks or indentations, straps are frayed, or the adjustment dial no longer locks securely.
  • Manufacturing Date: Check the sticker inside your helmet for the manufacture date (MFG Date). Calculate the 3-to-5-year lifespan from when you started using it, provided it wasn't stored for years prior.
  • Safety Certifications: If upgrading, look for helmets certified under NTA 8776 (the Dutch standard designed specifically for higher-speed e-bikes/speed pedelecs) or models equipped with rotational impact protection like Mips.

Frequently Asked Questions

Do I Need a Special Helmet for an eBike?

It depends on your eBike's top speed. If you ride a Class 1 or Class 2 eBike (motor assists up to 20 mph), a standard bike helmet is legally sufficient. If you ride a Class 3 eBike (assists up to 28 mph), you should get a specialized eBike helmet rated for higher speeds.

Can I Wear a Regular Bike Helmet?

Yes, you can legally wear a regular bicycle helmet on most eBikes. However, regular helmets are only tested for impacts up to 15 mph. They do not offer enough protection for the 20–28 mph speeds that eBikes easily reach.

What Is NTA 8776?

NTA 8776 is the world's first safety standard specifically developed for eBike helmets. It requires helmets to protect against much higher impact speeds and provide deeper coverage around the back of the head and temples compared to standard bike helmets.

Is MIPS Worth It?

Yes. MIPS (Multi-directional Impact Protection System) significantly reduces rotational forces on the brain during an angled impact. Since most real-world crashes happen at an angle rather than a straight head-on collision, MIPS greatly reduces your risk of a concussion.

Are Full-Face Helmets Safer?

Yes. Full-face helmets offer the highest level of safety because they protect your chin, jaw, and face. Traditional bicycle helmets leave your face completely exposed, which is dangerous since a large percentage of bicycle crashes involve facial impacts.

How Tight Should an eBike Helmet Be?

The helmet should feel snug but not painfully tight. When you shake your head side-to-side with the straps unbuckled, the helmet should stay firmly in place. When you open your mouth wide, you should feel the helmet press down gently on the top of your head.

Can I Use a Motorcycle Helmet?

While a motorcycle helmet offers excellent impact protection, it is not recommended for eBikes. Motorcycle helmets are too heavy, trap too much body heat, and severely limit the hearing and peripheral vision you need when pedaling in bike lanes.

How Long Do Helmets Last?

Helmets last 3 to 5 years under normal use. The protective foam naturally degrades over time from exposure to UV light, sweat, and weather. You must replace a helmet immediately after any crash, even if it looks undamaged, because the internal foam can only crush once.

Can I Replace Helmet Pads?

Yes. Most major helmet manufacturers sell replacement fabric pads. Replacing the pads is a cheap way to refresh a smelly or worn-out helmet, provided the outer shell and internal foam liner are less than 5 years old and have never been in a crash.

What Is the Safest Helmet Color?

The safest colors are high-visibility neon yellow, neon orange, and bright white. These colors contrast sharply with asphalt and car windshields, making you much more visible to drivers in low-light or rainy conditions.

Are Smart Helmets Worth Buying?

Smart helmets are worth it if you regularly commute in heavy city traffic. Features like built-in LED turn signals, automatic brake lights, and crash detection sensors directly improve your visibility and safety around cars.

Should Teenagers Wear eBike Helmets?

Yes. Teenagers riding eBikes should wear NTA 8776-certified helmets. Teenagers are statistically more prone to risky riding behavior, and their developing brains are highly vulnerable to the long-term effects of traumatic brain injuries.

Can I Ride Without a Helmet?

While some regions do not legally require adults to wear helmets, it is highly dangerous. Riding an eBike without a helmet drastically increases your risk of severe brain damage or death in an accident.

How Much Should I Spend on an eBike Helmet?

Expect to spend between $80 and $180 for a high-quality eBike helmet. Models in this price range typically include the NTA 8776 eBike certification, MIPS rotational safety technology, and comfortable, adjustable fit systems.

What Certifications Should I Look For?

Look for the NTA 8776 sticker inside the helmet for maximum eBike protection. If you live in the United States, the helmet must legally have a CPSC certification sticker, while European helmets require the CE EN 1078 mark.

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