Auf dieser Seite
- E-Bike-Zubehör im Überblick: Nach Priorität geordnet
- 1. Ein passender Fahrradhelm
- 2. StVZO-konforme Beleuchtung
- 3. Ein hochwertiges E-Bike-Schloss
- 4. Reifen-Reparaturset
- 5. Minipumpe
- 6. Fahrrad-Multitool
- 7. Rückspiegel
- 8. Fahrradklingel
- 9. Gepäckträger
- 10. Fahrradtaschen und Gepäcktaschen
- 11. Smartphone-Halterung
- 12. Reflektierende Kleidung und Zubehör
- 13. Schutzbleche
- 14. Ersatzschlauch
- 15. Zusätzlicher Akku-Diebstahlschutz
- 16. GPS- oder Bluetooth-Tracker
- 17. Komfortsattel oder gefederte Sattelstütze
- 18. Trinkflasche und Flaschenhalter
- 19. Wetterfeste E-Bike-Abdeckung
- 20. Fahrradanhänger
- Himiway D5 2.0 20": Eine praktische Basis für Komfort und Transport
- Welches E-Bike-Zubehör brauchst du nicht sofort?
- Wie viel sollte man für E-Bike-Zubehör einplanen?
- Checkliste vor der E-Bike-Fahrt
Der Kauf eines E-Bikes ist oft erst der Anfang. Mit dem richtigen Zubehör wird dein E-Bike sicherer, alltagstauglicher und komfortabler. Gleichzeitig kannst du dich besser vor Diebstahl schützen und bist bei einer Panne unterwegs vorbereitet.
Aber nicht jedes Zubehör ist wirklich ein Must-have. Eine Smartphone-Halterung oder ein Getränkehalter kann praktisch sein – ein guter Helm, ein zuverlässiges Schloss und die richtige Beleuchtung haben jedoch deutlich höhere Priorität.
In diesem Ratgeber findest du die wichtigsten E-Bike-Zubehörteile nach Priorität geordnet – von unverzichtbarer Sicherheitsausrüstung bis hin zu praktischem Komfort- und Transportzubehör.

E-Bike-Zubehör im Überblick: Nach Priorität geordnet
| Priorität | Zubehör | Warum ist es sinnvoll? |
|---|---|---|
| 1 | Fahrradhelm | Schützt den Kopf bei einem Unfall |
| 2 | Front- und Rücklicht | Verbessert Sicht und Sichtbarkeit |
| 3 | Hochwertiges Fahrradschloss | Schützt das E-Bike vor Diebstahl |
| 4 | Reifen-Reparaturset | Hilft bei einer Reifenpanne unterwegs |
| 5 | Minipumpe | Zum Aufpumpen nach einer Reparatur |
| 6 | Fahrrad-Multitool | Für kleinere Reparaturen und Einstellungen |
| 7 | Rückspiegel | Verbessert den Überblick im Straßenverkehr |
| 8 | Fahrradklingel | Warnt andere Verkehrsteilnehmer |
| 9 | Gepäckträger | Schafft zusätzliche Transportmöglichkeiten |
| 10 | Fahrradtaschen | Ideal für Einkäufe und Pendler |
| 11 | Smartphone-Halterung | Praktisch für Navigation |
| 12 | Reflektierende Ausrüstung | Erhöht die Sichtbarkeit |
| 13 | Schutzbleche | Schützen vor Wasser und Schmutz |
| 14 | Ersatzschlauch | Praktisch bei größeren Reifenpannen |
| 15 | Akku-Diebstahlschutz | Schützt eine der teuersten E-Bike-Komponenten |
| 16 | GPS-Tracker | Kann beim Wiederfinden eines gestohlenen E-Bikes helfen |
| 17 | Komfortsattel oder gefederte Sattelstütze | Mehr Komfort auf längeren Strecken |
| 18 | Trinkflasche und Flaschenhalter | Praktisch für längere Touren |
| 19 | E-Bike-Abdeckung | Schutz bei Außenlagerung |
| 20 | Fahrradanhänger | Für große oder schwere Lasten |
1. Ein passender Fahrradhelm
Wenn du vor deiner ersten Fahrt nur ein Zubehörteil kaufen möchtest, sollte es ein guter Fahrradhelm sein.
E-Bikes sind häufig schwerer als herkömmliche Fahrräder und ermöglichen es, über längere Zeit relativ hohe Geschwindigkeiten zu fahren. Ein gut sitzender Helm ist deshalb besonders sinnvoll.
Für ein normales Pedelec bis 25 km/h solltest du auf einen hochwertigen Fahrradhelm achten, der den europäischen Sicherheitsanforderungen entspricht. Häufig findest du bei Fahrradhelmen beispielsweise die Norm EN 1078.
Wer mit einem schnelleren S-Pedelec unterwegs ist, sollte besonders auf einen Helm achten, der für die höheren Geschwindigkeiten geeignet ist. Hier kommt beispielsweise die Norm NTA 8776 infrage.
Wichtig ist vor allem die richtige Passform: Der Helm sollte gerade auf dem Kopf sitzen, eng genug anliegen und sich bei geschlossenem Kinnriemen nicht einfach verschieben lassen.
Priorität: Unverzichtbar
2. StVZO-konforme Beleuchtung
Eine gute Beleuchtung gehört in Deutschland zur Grundausstattung eines verkehrssicheren Fahrrads beziehungsweise Pedelecs.
Prüfe zunächst, ob dein E-Bike bereits über eine ausreichende Front- und Rückbeleuchtung verfügt. Bei zusätzlicher oder nachgerüsteter Beleuchtung solltest du darauf achten, dass sie für den Einsatz im deutschen Straßenverkehr zugelassen ist.
Ein guter Frontscheinwerfer hilft dir, Schlaglöcher, Hindernisse, Fußgänger und den Straßenverlauf frühzeitig zu erkennen. Das Rücklicht sorgt gleichzeitig dafür, dass du von hinten besser gesehen wirst.
Besonders wichtig ist eine zuverlässige Beleuchtung bei:
- Dunkelheit
- Dämmerung
- Regen
- Nebel
- schlecht beleuchteten Straßen
- Fahrten im Herbst und Winter
Priorität: Unverzichtbar
3. Ein hochwertiges E-Bike-Schloss
Ein E-Bike kostet häufig mehrere Tausend Euro. Beim Schloss solltest du deshalb nicht am falschen Ende sparen.
Als Hauptschloss eignen sich beispielsweise ein stabiles Bügelschloss oder ein hochwertiges Kettenschloss. Dabei sollte möglichst der Rahmen des E-Bikes mit einem festen Gegenstand verbunden werden.
In Gegenden mit hohem Diebstahlrisiko kann die Kombination aus zwei unterschiedlichen Schlossarten sinnvoll sein:
Bügelschloss + Kettenschloss
Ein Dieb muss dann zwei unterschiedliche Sicherungen überwinden.
Ein dünnes Kabelschloss eignet sich eher als zusätzliche Sicherung für Laufräder oder Zubehör und sollte bei einem hochwertigen E-Bike nicht der einzige Diebstahlschutz sein.
Priorität: Unverzichtbar
4. Reifen-Reparaturset
Ein platter Reifen kann eine Tour schnell beenden – besonders wenn du mehrere Kilometer von zu Hause entfernt bist.
Ein kleines Pannenset sollte deshalb zur Grundausstattung gehören.
Sinnvoll sind beispielsweise:
- Reifenheber
- Flicken
- gegebenenfalls Vulkanisierlösung
- passende Werkzeuge für den Radausbau
Besonders wichtig ist ein Reparaturset für Fahrer von Fatbikes, E-Mountainbikes sowie für Touren auf Schotter- und Waldwegen, wo scharfkantige Steine, Dornen und andere Fremdkörper das Pannenrisiko erhöhen können.
Priorität: Unverzichtbar
5. Minipumpe
Ein Reparaturset bringt dir wenig, wenn du den reparierten Reifen anschließend nicht wieder aufpumpen kannst.
Eine kompakte Handpumpe gehört deshalb ebenfalls ins Gepäck. Alternativ gibt es kleine elektrische Pumpen.
Achte darauf, dass die Pumpe zum Ventil deines E-Bikes passt und den benötigten Reifendruck erreichen kann.
Ein integriertes Manometer ist praktisch, denn ein falscher Reifendruck kann Fahrkomfort, Grip, Rollwiderstand, Reichweite und Reifenverschleiß beeinflussen.
Priorität: Unverzichtbar
6. Fahrrad-Multitool
Ein gutes Multitool kann viele kleinere Probleme unterwegs lösen.
Sinnvoll sind insbesondere verschiedene Innensechskantschlüssel, Schraubendreher und – falls dein E-Bike entsprechende Schrauben verwendet – Torx-Schlüssel.
Einige Multitools verfügen zusätzlich über einen Kettennieter oder Speichenschlüssel.
Prüfe am besten vorher, welche Schrauben tatsächlich an deinem E-Bike verbaut sind. So kannst du gezielt ein Multitool auswählen, das zu deinem Fahrrad passt.
Priorität: Besonders für längere Touren wichtig
7. Rückspiegel
Ein Rückspiegel ist besonders praktisch, wenn du regelmäßig auf Straßen mit Autoverkehr unterwegs bist.
Du kannst Fahrzeuge hinter dir beobachten, ohne dich ständig vollständig umdrehen zu müssen. Das kann insbesondere beim Pendeln und auf viel befahrenen Straßen hilfreich sein.
Erhältlich sind unter anderem:
- Lenkerendspiegel
- Spiegel oberhalb des Lenkers
- Spiegel unterhalb des Lenkers
Besonders für Senioren oder Fahrer, denen das häufige Drehen des Oberkörpers schwerfällt, kann ein Rückspiegel den Fahrkomfort deutlich verbessern.
Priorität: Sehr empfehlenswert
8. Fahrradklingel
Eine Klingel gehört in Deutschland zur verkehrssicheren Ausstattung eines Fahrrads.
Sie ermöglicht es dir, Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf dich aufmerksam zu machen.
Auf Radwegen, gemeinsamen Geh- und Radwegen und in der Stadt ist eine gut hörbare Klingel besonders wichtig.
Priorität: Unverzichtbar
9. Gepäckträger
Mit einem Gepäckträger wird aus einem Freizeit-E-Bike schnell ein deutlich praktischeres Alltagsfahrzeug.
Er bietet eine Basis für:
- Fahrradtaschen
- Körbe
- Gepäckboxen
- Einkaufstaschen
- kompatible Kindersitze
Achte beim Kauf unbedingt auf die maximale Traglast und die Kompatibilität mit deinem E-Bike.
Besonders bei Fatbikes, vollgefederten E-Bikes und Modellen mit ungewöhnlicher Rahmengeometrie passt nicht jeder Universal-Gepäckträger.
Priorität: Sehr empfehlenswert
10. Fahrradtaschen und Gepäcktaschen
Wer mit dem E-Bike zur Arbeit fährt oder regelmäßig einkaufen geht, wird Fahrradtaschen schnell zu schätzen wissen.
Im Gegensatz zu einem schweren Rucksack liegt das Gewicht direkt am Fahrrad. Darin lassen sich beispielsweise Lebensmittel, Laptop, Regenjacke, Schloss, Werkzeug oder Ladegerät transportieren.
Für ganzjährige Pendler sind wasserdichte oder zumindest stark wasserabweisende Taschen besonders empfehlenswert.
Zwei große Hinterradtaschen können ein E-Bike außerdem zu einer praktischen Alternative zum Auto für kleinere Einkäufe machen.
Priorität: Sehr empfehlenswert für Pendler
11. Smartphone-Halterung
Eine stabile Smartphone-Halterung ist besonders praktisch, wenn du Google Maps, Komoot oder eine andere Navigations-App verwendest.
So musst du nicht bei jeder Abzweigung anhalten und das Smartphone aus der Tasche holen.
Achte auf eine stabile mechanische Befestigung. Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher und Waldwege können starke Vibrationen verursachen.
Die Route sollte möglichst vor Fahrtbeginn eingestellt werden. Das Smartphone während der Fahrt zu bedienen, solltest du vermeiden.
Priorität: Empfehlenswert
12. Reflektierende Kleidung und Zubehör
Beleuchtung ist wichtig, zusätzliche passive Sichtbarkeit kann jedoch ebenfalls helfen.
Dazu gehören beispielsweise:
- Reflektierende Jacken
- Reflektorbänder
- Reflektierende Rucksacküberzüge
- Speichenreflektoren
- Reflektierende Aufkleber
Vor allem Pendler, die morgens früh oder abends unterwegs sind, profitieren von zusätzlicher Sichtbarkeit.
Priorität: Empfehlenswert
13. Schutzbleche
Wer einmal bei Regen ohne Schutzbleche gefahren ist, kennt ihren praktischen Nutzen.
Schutzbleche reduzieren Wasser, Schlamm und Straßenschmutz, der von den Reifen auf Fahrer und Fahrrad geschleudert wird.
Für Pendler sind sie besonders sinnvoll, wenn das E-Bike auch bei schlechtem Wetter genutzt wird.
Bei der Auswahl solltest du darauf achten, dass die Schutzbleche ausreichend Platz für die jeweilige Reifenbreite bieten.
Priorität: Empfehlenswert
14. Ersatzschlauch
Flicken funktionieren bei kleineren Einstichen gut. Nicht jeder beschädigte Schlauch lässt sich unterwegs jedoch schnell reparieren.
Bei einem größeren Loch, einem beschädigten Ventil oder einer fehlgeschlagenen Reparatur kann ein Ersatzschlauch die einfachere Lösung sein.
Achte darauf, dass Durchmesser und Breite zum Reifen passen.
Das ist bei Fatbikes besonders wichtig, da ihre Schläuche wesentlich breiter als die eines klassischen Trekking- oder Citybikes sein können.
Priorität: Empfehlenswert für längere Touren
15. Zusätzlicher Akku-Diebstahlschutz
Der Akku gehört zu den teuersten Einzelkomponenten eines E-Bikes.
Viele herausnehmbare Akkus besitzen bereits ein integriertes Schloss. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie vollkommen diebstahlsicher sind.
Wenn du dein E-Bike längere Zeit unbeaufsichtigt abstellst, kann es sinnvoll sein, den Akku mitzunehmen – sofern das bei deinem Modell problemlos möglich ist.
Zusätzliche Sicherungen sollten immer mit dem jeweiligen E-Bike kompatibel sein und weder Akkugehäuse noch Kontakte beschädigen.
Priorität: Empfehlenswert bei erhöhtem Diebstahlrisiko
16. GPS- oder Bluetooth-Tracker
Ein Tracker verhindert keinen Diebstahl. Er kann aber eine zusätzliche Sicherheitsebene bieten und unter Umständen dabei helfen, ein gestohlenes E-Bike wiederzufinden.
Je nach System lässt sich der Tracker beispielsweise:
- unter dem Flaschenhalter
- unter dem Sattel
- in einer speziellen Halterung
- an einer unauffälligen Stelle am Fahrrad
montieren.
Ein Tracker sollte ein hochwertiges Fahrradschloss ergänzen und niemals ersetzen.
Priorität: Empfehlenswert
17. Komfortsattel oder gefederte Sattelstütze
Wenn nach längeren Touren Rücken oder Gesäß schmerzen, solltest du zunächst deine Sitzposition überprüfen.
Nicht immer ist ein weicherer oder dickerer Sattel die Lösung. Auch Sattelhöhe, Sattelneigung, Lenkerposition und Sattelbreite spielen eine wichtige Rolle.
Wenn die Sitzposition stimmt, kann eine gefederte Sattelstütze auf schlechten Straßen, Kopfsteinpflaster und Schotter zusätzlichen Komfort bringen.
Priorität: Optional bis sehr empfehlenswert
18. Trinkflasche und Flaschenhalter
Bei längeren E-Bike-Touren solltest du ausreichend trinken.
Ein Flaschenhalter ist eine einfache und günstige Möglichkeit, Wasser während der Fahrt griffbereit zu haben.
Besitzt dein Rahmen keine klassischen Befestigungspunkte, gibt es alternative Halterungen für Lenker, Sattelstütze oder andere Rahmenbereiche.
Priorität: Empfehlenswert für längere Touren
19. Wetterfeste E-Bike-Abdeckung
Ein trockener Stellplatz in Garage, Keller oder Fahrradraum ist grundsätzlich besser. Nicht jeder Fahrer hat diese Möglichkeit.
Eine wetterfeste Abdeckung kann das E-Bike beim Abstellen im Freien vor Regen, Staub, Schmutz und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Sie ist allerdings keine ideale Lösung für eine dauerhafte Lagerung im Freien. Unter einer Abdeckung kann sich weiterhin Feuchtigkeit sammeln.
Den Akku solltest du bei längerer Lagerung entsprechend den Empfehlungen des Herstellers aufbewahren und vor extremen Temperaturen schützen.
Priorität: Je nach Nutzung
20. Fahrradanhänger
Ein Anhänger ist für die meisten E-Bike-Fahrer kein Must-have. Wenn du regelmäßig große oder sperrige Gegenstände transportierst, kann er jedoch ausgesprochen praktisch sein.
Typische Einsatzbereiche sind:
- größere Einkäufe
- Campingausrüstung
- Arbeitsmaterial
- sonstige sperrige Lasten
Prüfe unbedingt, ob dein E-Bike und dessen Achse beziehungsweise Rahmen für den gewünschten Anhänger geeignet sind.
Beachte außerdem die zulässigen Gewichte. Eine hohe Zuladung verändert das Fahrverhalten und verlängert den Bremsweg.
Priorität: Je nach Nutzung
Himiway D5 2.0 20": Eine praktische Basis für Komfort und Transport
Zubehör ist besonders sinnvoll, wenn das E-Bike selbst bereits eine gute Grundlage für den gewünschten Einsatzzweck bietet.
Ein interessantes Beispiel ist das Himiway D5 2.0 20". Das kompakte 20-Zoll-Konzept kombiniert breite Reifen mit einer Vollfederung und einer hohen möglichen Zuladung. Wer ein Fatbike E Bike sucht, aber die großen 26-Zoll-Laufräder vieler klassischer Fatbikes als unhandlich empfindet, findet hier eine kompaktere Alternative mit breiten Reifen und hoher Alltagstauglichkeit.
Die 20-Zoll-Laufräder können außerdem für Fahrer interessant sein, die ein leichter zugängliches und kompakteres Rad bevorzugen. Dadurch kommt das Modell beispielsweise für Käufer infrage, die nach einem E Bike für Senioren oder einem E-Bike für kleine Frauen suchen. Entscheidend ist allerdings nicht allein die Laufradgröße: Vor dem Kauf sollten immer Rahmengeometrie, Überstandshöhe, Sitzposition und die individuelle Körpergröße berücksichtigt werden.
Der 750-Watt-Motor bietet bis zu 90 Nm Drehmoment. Der 48-V-/15-Ah-Akku ist unter günstigen Bedingungen für eine Reichweite von bis zu rund 70 Meilen ausgelegt. Die tatsächliche Reichweite hängt jedoch stark von Faktoren wie Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit, Fahrergewicht, Zuladung, Temperatur, Wind, Reifendruck und Streckenprofil ab.
Mit einer angegebenen maximalen Zuladung von bis zu 440 lb bietet das D5 2.0 20" außerdem eine interessante Basis für Fahrer, die kompatible Transportlösungen wie Gepäckträger, Körbe oder Fahrradtaschen nutzen möchten. Das kann sowohl beim täglichen Einkauf als auch bei Freizeitfahrten oder längeren Touren praktisch sein.
Breite Reifen und Vollfederung können insbesondere auf schlechtem Asphalt, Schotter und anderen unebenen Untergründen zusätzlichen Komfort bieten. Statt ein leichtes City-E-Bike nachträglich für höhere Zuladung und anspruchsvollere Untergründe umzurüsten, kann es deshalb sinnvoller sein, von Anfang an ein entsprechend ausgelegtes Modell wie das Himiway D5 2.0 20" zu wählen.
Wichtig für Deutschland: Die technischen Daten eines international angebotenen E-Bikes bedeuten nicht automatisch, dass es als normales Pedelec im öffentlichen Straßenverkehr genutzt werden darf. Gerade bei einem Modell mit 750-Watt-Motor sollte vor dem Kauf geprüft werden, welche Deutschland-Version angeboten wird und für welche Nutzung sie rechtlich zugelassen ist.
Auch bei Gepäckträgern, Anhängern, Kindersitzen und anderem lasttragenden Zubehör gilt: Vor der Montage immer die Kompatibilität und die zulässige Belastung prüfen.
Welches E-Bike-Zubehör brauchst du nicht sofort?
Nicht jedes Zubehör muss direkt beim Kauf des E-Bikes mitbestellt werden.
Getränkehalter, zusätzliche Taschen, Action-Cam-Halterungen, Premium-Griffe, spezielle Pedale, zusätzliche Displays oder ein Fahrradanhänger können sinnvoll sein – entscheidend ist jedoch dein tatsächlicher Einsatzzweck.
Eine gute Reihenfolge lautet:
Sicherheit → Diebstahlschutz → Pannenvorsorge → Transport → Komfort → Bequemlichkeit
So verhinderst du, dass du viel Geld für Komfortzubehör ausgibst, während wichtige Sicherheits- oder Pannenhelfer fehlen.
Wie viel sollte man für E-Bike-Zubehör einplanen?
Du musst nicht alles auf einmal kaufen.
Für den Anfang solltest du dich auf folgende Grundausstattung konzentrieren:
Helm + Beleuchtung + hochwertiges Schloss + Pannenset + Pumpe + Multitool
Danach hängt die Auswahl von deinem persönlichen Fahrprofil ab.
Pendler profitieren besonders von Schutzblechen, Fahrradtaschen, Gepäckträger, Spiegel und Smartphone-Halterung. Für längere Touren sind Ersatzschlauch, Werkzeug, Trinkflasche und zusätzliche Transportmöglichkeiten besonders sinnvoll.
Checkliste vor der E-Bike-Fahrt
Bevor du losfährst, kannst du kurz folgende Punkte überprüfen:
- Sitzt mein Helm richtig?
- Funktionieren Front- und Rücklicht?
- Habe ich ein gutes Schloss dabei, wenn ich das E-Bike abstellen möchte?
- Kann ich unterwegs einen platten Reifen reparieren und wieder aufpumpen?
- Habe ich die wichtigsten Werkzeuge dabei?
- Bin ich für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar?
- Ist mein Gepäck sicher befestigt?
- Bleibe ich mit Fahrer, Gepäck und Zubehör innerhalb der zulässigen Gewichtsgrenzen?
- Ist mein Smartphone sicher befestigt, wenn ich es zur Navigation verwende?
- Reicht der Akkustand für die geplante Strecke?