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ebike dual battery sales

10 Dinge, die ich vor dem Kauf eines E-Bikes wissen sollte

Aug 20, 2026

Auf dieser Seite

  • 1. Ich überlege zuerst, wofür ich das E-Bike wirklich brauche
  • 2. Ich prüfe, ob das E-Bike in Deutschland überhaupt legal ist
  • 3. Ich achte stärker auf die Rahmengröße als auf die Motorleistung
  • 4. Ich schaue auf die Akkukapazität – nicht nur auf die beworbene Reichweite
  • 5. Ich prüfe die Sicherheit und Qualität des Akkus
  • 6. Ich bewerte einen Motor nicht nur nach seiner Wattzahl
  • 7. Ich spare nicht an den Bremsen
  • 8. Ich unterschätze das Gewicht des E-Bikes nicht
  • 9. Ich informiere mich vor dem Kauf über Ersatzteile und Service
  • 10. Ich berechne die tatsächlichen Gesamtkosten
  • Meine persönliche Checkliste vor dem E-Bike-Kauf
  • Würde ich das Himiway D5 2.0 20" in Betracht ziehen?

Ein E-Bike zu kaufen klingt zunächst ziemlich einfach: Motorleistung vergleichen, Reichweite prüfen, einen passenden Preis finden und bestellen.

In der Praxis schaue ich aber deutlich genauer hin.

Gerade in Deutschland ist es wichtig, nicht nur technische Daten zu vergleichen. Ich möchte wissen, ob das Rad zu meiner Körpergröße und meinem Alltag passt, wie sicher der Akku ist, ob ich Ersatzteile bekomme und – besonders wichtig – ob das Modell überhaupt als normales Pedelec im deutschen Straßenverkehr genutzt werden darf.

Hier sind die 10 wichtigsten Dinge, die ich vor dem Kauf eines E-Bikes prüfe, nach ihrer Bedeutung geordnet.

1. Ich überlege zuerst, wofür ich das E-Bike wirklich brauche

Bevor ich Motor, Akku oder Reichweite vergleiche, stelle ich mir eine einfache Frage:

Wofür werde ich dieses E-Bike tatsächlich benutzen?

Davon hängt fast alles andere ab.

Für meinen täglichen Arbeitsweg auf Asphalt brauche ich wahrscheinlich kein schweres Fatbike mit Vollfederung. Fahre ich dagegen regelmäßig über Waldwege, Schotter, Kopfsteinpflaster oder schlechte Straßen, können breite Reifen und eine gute Federung einen echten Unterschied machen.

Ich teile meinen Bedarf deshalb ungefähr so ein:

  • Pendeln und Stadt: Zuverlässigkeit, Schutzbleche, Beleuchtung, Komfort und unkompliziertes Handling.
  • Lange Touren: großer Akku, komfortable Sitzposition und effiziente Unterstützung.
  • Wald- und Schotterwege: Reifen, Federung, Bremsen und Drehmoment.
  • Einkaufen und Transport: Zuladung sowie Gepäckträger- und Taschenkompatibilität.
  • Freizeit: Komfort und ein natürliches Unterstützungsgefühl.
  • Wohnmobil oder begrenzter Stauraum: Abmessungen, Gewicht und einfaches Handling.

Ich kaufe also nicht automatisch das E-Bike mit den beeindruckendsten technischen Daten.

Ich kaufe das Rad, das zu meinem tatsächlichen Alltag passt.

2. Ich prüfe, ob das E-Bike in Deutschland überhaupt legal ist

Dieser Punkt ist für mich in Deutschland besonders wichtig.

Viele Fahrräder, die international als „E-Bike“ verkauft werden, erfüllen nicht automatisch die Voraussetzungen für ein normales deutsches Pedelec.

Ein übliches Pedelec darf eine maximale Nenndauerleistung von 250 Watt haben. Die Motorunterstützung muss mit steigender Geschwindigkeit reduziert werden und spätestens bei 25 km/h enden. Eine Anfahr- bzw. Schiebehilfe bis 6 km/h ist erlaubt. Solche Pedelecs sind verkehrsrechtlich Fahrrädern gleichgestellt.

Für mich bedeutet das:

Ich würde niemals einfach ein international angebotenes 750-Watt- oder 1.000-Watt-E-Bike bestellen und davon ausgehen, dass ich es anschließend wie ein normales Fahrrad auf deutschen Straßen und Radwegen benutzen darf.

Besonders vorsichtig bin ich bei Angeboten mit:

  • 500 W, 750 W oder 1.000 W Nenndauerleistung
  • 32 km/h, 40 km/h oder mehr Motorunterstützung
  • Gasgriff bzw. reinem Motorbetrieb
  • fehlenden Angaben zur EU-/Deutschland-Konformität

S-Pedelecs bis 45 km/h sind in Deutschland Kraftfahrzeuge und unterliegen unter anderem Führerschein-, Versicherungs- und Helmpflichten.

Deshalb prüfe ich bei einem Himiway-Modell genauso wie bei jeder anderen Marke ausdrücklich die für Deutschland angebotene Version und deren technische sowie rechtliche Spezifikation. US-Spezifikationen lassen sich nicht einfach auf Deutschland übertragen.

3. Ich achte stärker auf die Rahmengröße als auf die Motorleistung

Motorleistung bekommt beim E-Bike-Kauf viel Aufmerksamkeit. Für meinen Alltag ist die richtige Passform aber mindestens genauso wichtig.

Ein leistungsstarkes E-Bike bringt mir wenig, wenn ich mich darauf unsicher fühle.

Ich prüfe deshalb:

  • empfohlene Körpergröße
  • Überstandshöhe
  • Einstiegshöhe
  • Sattelverstellbereich
  • Abstand zum Lenker
  • Lenkerhöhe
  • Sitzposition

Das ist besonders wichtig, wenn ich kleiner bin, einen tiefen Einstieg bevorzuge oder beim Anhalten schnell und sicher einen Fuß auf den Boden bekommen möchte.

Hier finde ich beispielsweise das Konzept des Himiway D5 2.0 20" interessant. Durch die kompakteren 20-Zoll-Fat-Tires kann das Rad für Fahrer interessant sein, die ein niedrigeres, kompakteres Fahrgefühl suchen.

Ich würde es aber nicht allein wegen der 20-Zoll-Räder kaufen.

Entscheidend ist für mich, ob ich bequem aufsteigen, anhalten, lenken und das relativ schwere E-Bike auch bei niedriger Geschwindigkeit sicher kontrollieren kann.

Wenn möglich, mache ich deshalb vor dem Kauf eine Probefahrt.

4. Ich schaue auf die Akkukapazität – nicht nur auf die beworbene Reichweite

Angaben wie:

„Bis zu 100 km Reichweite“

klingen hervorragend, sagen mir alleine aber relativ wenig.

Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem ab von:

  • meinem Gewicht
  • Steigungen
  • Gegenwind
  • Außentemperatur
  • Reifendruck
  • Unterstützungsstufe
  • Geschwindigkeit
  • Zuladung
  • häufigem Anfahren
  • Untergrund

Deshalb schaue ich zuerst auf die Akkukapazität in Wattstunden (Wh).

Die Rechnung ist einfach:

Volt × Amperestunden = Wattstunden

Ein 48-V-Akku mit 15 Ah besitzt beispielsweise:

48 × 15 = 720 Wh

Damit kann ich zwei E-Bikes wesentlich sinnvoller miteinander vergleichen als ausschließlich anhand der beworbenen Maximalreichweite.

Gerade in Deutschland berücksichtige ich außerdem den Winter. Bei niedrigen Temperaturen kann die nutzbare Reichweite spürbar sinken.

Eine Herstellerangabe zur maximalen Reichweite betrachte ich deshalb grundsätzlich als Orientierungswert und nicht als Garantie.

5. Ich prüfe die Sicherheit und Qualität des Akkus

Beim Akku möchte ich nicht am falschen Ende sparen.

Lithium-Ionen-Akkus speichern große Energiemengen. Deshalb achte ich auf nachvollziehbare Informationen zu:

  • Akkuzellen
  • Batteriemanagementsystem (BMS)
  • Ladegerät
  • Schutzmechanismen
  • Hersteller
  • Sicherheitsprüfungen

Für den deutschen und europäischen Markt ist unter anderem die DIN EN 50604-1 / VDE 0510-12 relevant. Sie behandelt Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Lithium-Sekundärbatterien in leichten Elektrofahrzeugen einschließlich Pedelecs.

Ich bevorzuge außerdem bekannte Zellenhersteller und ein nachvollziehbares Batteriesystem gegenüber einem No-Name-Akku, über dessen Herkunft ich praktisch nichts herausfinden kann.

Nach dem Kauf verwende ich grundsätzlich das passende bzw. vom Hersteller freigegebene Ladegerät.

Ein billiges Universal-Ladegerät ist für mich keine sinnvolle Möglichkeit, beim E-Bike Geld zu sparen.

6. Ich bewerte einen Motor nicht nur nach seiner Wattzahl

„Mehr Watt = besseres E-Bike.“

So einfach ist es für mich nicht.

Neben der Motorleistung interessieren mich:

  • Drehmoment in Nm
  • Mittelmotor oder Nabenmotor
  • Motorsteuerung
  • Unterstützungsstufen
  • Kadenzsensor oder Drehmomentsensor
  • Gelände
  • Gesamtgewicht

Gerade das Drehmoment merke ich beim Anfahren, an Steigungen oder mit zusätzlichem Gepäck.

Außerdem achte ich auf die Sensorik.

Ein einfacher Kadenzsensor erkennt hauptsächlich, ob ich trete. Ein Drehmomentsensor misst dagegen, wie kräftig ich in die Pedale trete, und kann die Motorunterstützung entsprechend anpassen.

Dadurch fühlt sich die Unterstützung für mich häufig natürlicher an.

Auch hier gilt allerdings: Für Deutschland muss ich immer die Spezifikation der tatsächlich zugelassenen EU-/Deutschland-Version prüfen und darf mich nicht auf Leistungsangaben eines US-Modells verlassen.

7. Ich spare nicht an den Bremsen

E-Bikes sind häufig deutlich schwerer als klassische Fahrräder.

Deshalb sind gute Bremsen für mich wichtiger als ein besonders großer Motor.

Bei einem schweren E-Bike bevorzuge ich normalerweise hydraulische Scheibenbremsen, weil sie eine kräftige und gut dosierbare Bremsleistung ermöglichen.

Ich schaue aber nicht nur auf das Wort „hydraulisch“.

Ich prüfe außerdem:

  • Größe der Bremsscheiben
  • Hersteller der Bremsanlage
  • Verfügbarkeit von Bremsbelägen
  • Wartungsmöglichkeiten
  • Bremsgefühl bei einer Probefahrt

Gerade bei einem schweren Fatbike, vollgefederten E-Bike oder bei langen Abfahrten möchte ich ausreichend Reserven haben.

Wenn ich mich zwischen einem größeren Motor und besseren Bremsen entscheiden müsste, würde ich meistens die besseren Bremsen wählen.

8. Ich unterschätze das Gewicht des E-Bikes nicht

Das ist einer der Punkte, die beim Online-Kauf besonders leicht übersehen werden.

Ein schweres E-Bike kann sich während der Fahrt stabil und angenehm anfühlen.

Aber ich frage mich zusätzlich:

Was passiert, wenn ich nicht darauf sitze?

Kann ich das Rad:

  • eine Treppe hochtragen?
  • in den Keller bringen?
  • auf einen Fahrradträger heben?
  • in mein Auto laden?
  • durch einen engen Hausflur schieben?
  • in einer kleinen Garage wenden?

Gerade Fatbikes, Cargo-E-Bikes und vollgefederte Modelle können sehr schwer werden.

Bei einem kompakten Fatbike wie dem Himiway D5 2.0 20" würde ich deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass „20 Zoll“ auch „leicht“ bedeutet.

Kompakte Abmessungen und geringes Gewicht sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Wenn ich mein E-Bike regelmäßig mit dem Wohnmobil oder Auto transportieren möchte, prüfe ich zusätzlich die maximale Stütz- bzw. Traglast meines Fahrradträgers.

9. Ich informiere mich vor dem Kauf über Ersatzteile und Service

Am ersten Tag funktioniert normalerweise alles.

Interessanter wird es nach zwei, drei oder fünf Jahren.

Dann brauche ich vielleicht:

  • Bremsbeläge
  • Reifen oder Schläuche
  • ein Display
  • ein Ladegerät
  • einen Controller
  • einen Schaltwerksersatz
  • einen Motor
  • einen neuen Akku

Deshalb frage ich mich vor dem Kauf:

Bekomme ich diese Teile in Deutschland noch?

Bei Direktvertriebsmarken schaue ich außerdem, ob es Händler oder Servicepartner gibt und wie Garantie- und Reparaturfälle abgewickelt werden.

Bei einem Himiway oder einer anderen international verkauften Marke würde ich deshalb nicht nur das eigentliche E-Bike vergleichen, sondern auch:

Ersatzteilversorgung + Service + Garantie + Reparierbarkeit.

Ein E-Bike für 1.500 € ist nicht wirklich günstig, wenn ein defektes proprietäres Bauteil zwei Jahre später nicht mehr erhältlich ist.

10. Ich berechne die tatsächlichen Gesamtkosten

Zum Schluss schaue ich nicht nur auf den Verkaufspreis des E-Bikes.

Zu meinem tatsächlichen Budget können zusätzlich gehören:

  • guter Fahrradhelm
  • hochwertiges Fahrradschloss
  • Fahrradtaschen
  • Gepäckträger oder Korb
  • Luftpumpe und Werkzeug
  • Ersatzschläuche
  • Wartung
  • Bremsbeläge
  • Reifen
  • Fahrradversicherung
  • eventuell ein geeigneter E-Bike-Fahrradträger
  • langfristig ein Ersatzakku

Gerade beim Thema Diebstahlschutz würde ich in Deutschland nicht sparen.

Bei einem E-Bike im Wert von mehreren Tausend Euro plane ich ein hochwertiges Schloss deshalb direkt in mein Kaufbudget ein.

Auch die Bedingungen für Rückgabe, Garantie und Versand lese ich vor der Bestellung – und nicht erst, wenn ein Problem auftritt.

Meine persönliche Checkliste vor dem E-Bike-Kauf

Was ich prüfe Was ich wissen möchte
Einsatzzweck Passt das E-Bike wirklich zu meinen täglichen Strecken?
Legalität Ist diese konkrete Version in Deutschland als Pedelec nutzbar?
Passform Kann ich bequem und sicher aufsteigen, fahren und anhalten?
Akku Wie groß ist die tatsächliche Kapazität in Wh?
Akkusicherheit Gibt es nachvollziehbare Sicherheitsstandards und Qualitätsangaben?
Motor Passt die Unterstützung zu meinem Gelände und Fahrstil?
Bremsen Sind sie für Gewicht und Geschwindigkeit des E-Bikes ausreichend?
Gewicht Kann ich das Rad tragen, lagern und transportieren?
Service Bekomme ich in Deutschland Ersatzteile und Reparaturen?
Gesamtkosten Was kostet mich das E-Bike inklusive Zubehör und Wartung wirklich?

Würde ich das Himiway D5 2.0 20" in Betracht ziehen?

Ja – für den passenden Einsatzzweck würde ich es mir genauer ansehen.

Das Konzept finde ich vor allem interessant, wenn ich ein kompakteres Fat-Tire-E-Bike suche, Wert auf Komfort lege und häufig über schlechte Straßen, Schotter oder andere unebene Untergründe fahre.

Die Kombination aus 20-Zoll-Fat-Tires, Vollfederung, relativ kompakter Geometrie und hoher Zuladungsmöglichkeit kann beispielsweise für kleinere Fahrer, komfortorientierte Freizeitfahrer oder den Einsatz rund um Wohnmobil und Camping interessant sein.

Für Deutschland würde ich allerdings einen Punkt immer zuerst klären:

Ich prüfe ausschließlich die technischen Daten und die Verkehrstauglichkeit der konkret für Deutschland bzw. die EU angebotenen Version.

Ein amerikanisches Himiway-Modell mit beispielsweise 750 W Nenndauerleistung kann ich nicht einfach als normales deutsches Pedelec betrachten. In Deutschland gelten für ein gewöhnliches Pedelec insbesondere die Grenze von 250 W Nenndauerleistung und eine Motorunterstützung bis maximal 25 km/h.

Das ist für mich letztlich die wichtigste Regel beim E-Bike-Kauf:

Ich kaufe nicht das E-Bike mit den größten Zahlen auf dem Datenblatt. Ich kaufe das E-Bike, das zu meinem Körper, meinen Strecken, dem deutschen Straßenverkehr und meinem tatsächlichen Alltag passt.

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